... dieses Jahr war voller Überraschungen. Das begann schon mit dem Begrüßungstrunk, der Stilecht für Biologen in Probenröhrchen verteilt wurd. Natürlich durfte auch der Weihnachtsmann nicht fehlen, allerdings hatte er ein paar fragwürdige Geschenke dabei. Er dachte, dass wir aufgrund unseres Berufes die leuchtende Nase seines Rentieres verbessern und ihm bei der Zucht neuer Rentiere behilflich sein könnten. Also hatte er Rentier-Blut und DNA und sogar eine Spermaprobe im Gepäck... Nach ein paar weiteren Biologen/Mediziner-Witzen wurden dann auch noch echte Geschenke verteilt. Jeder von uns sollte ein kleines Geschenk mitbringen, das am Anfang der Feier in einem großen Sack verschwand, aus dem wir später unsere Geschenke ziehen durften. Am häufigsten waren eindeutig Süßigkeiten im Weihnachtsmann-Sack. Aber das mit Abstand coolste Geschenk des Abends hatte Karin gezogen, ein Plüschsteckenpferd bzw. Einhorn in rosa, das auf Knopfdruck Galopp-Geräusche und ein wiehern von sich gab. Wenn das Geschenke-Wichteln nun zur Tradition wird, freue ich mich schon auf all die Spaßgeschenke im nächsten Jahr :-).
Eine weitere Überraschung war das Beschäftigungsprogramm des Abends. Matti hatte zum ersten mal seit Jahren keinen Auftritt als Zauberer. Vielleicht muss er sich immer noch von seiner Blinddarm-Operation vor 3 Wochen erholen. Aber dafür hat seine Tochter am Unterhaltungsprogramm mitgearbeitet. Als halbnackte karibische Tänzerin! Leider wurde mir erst nach der Show offenbart, dass eine der beiden Tänzerinnen die Tochter unseres Professors ist, so dass ich nicht auf seine Reaktion während der Show geachtet habe... Zum Abschluss des Programms wurden dann ein paar Musikinstrumente herbei geholt und wir sollten die Musik für die Tänzerinnen spielen. Den restlichen Abend gehörte die Tanzfläche dann allen, die tanzen wollten. Gegen 2 Uhr nachts mussten wir dann den Veranstaltungsraum aufräumen und verlassen. Die meisten Doktoranden haben sich noch auf den Weg ins Büro des Studentenrats gemacht, um dort noch eine Weile weiter zu feiern.
Eine weitere Überraschung war das Beschäftigungsprogramm des Abends. Matti hatte zum ersten mal seit Jahren keinen Auftritt als Zauberer. Vielleicht muss er sich immer noch von seiner Blinddarm-Operation vor 3 Wochen erholen. Aber dafür hat seine Tochter am Unterhaltungsprogramm mitgearbeitet. Als halbnackte karibische Tänzerin! Leider wurde mir erst nach der Show offenbart, dass eine der beiden Tänzerinnen die Tochter unseres Professors ist, so dass ich nicht auf seine Reaktion während der Show geachtet habe... Zum Abschluss des Programms wurden dann ein paar Musikinstrumente herbei geholt und wir sollten die Musik für die Tänzerinnen spielen. Den restlichen Abend gehörte die Tanzfläche dann allen, die tanzen wollten. Gegen 2 Uhr nachts mussten wir dann den Veranstaltungsraum aufräumen und verlassen. Die meisten Doktoranden haben sich noch auf den Weg ins Büro des Studentenrats gemacht, um dort noch eine Weile weiter zu feiern.
Den heutigen Vormittag habe ich daher verschlafen. Nach dem Aufstehen war gerade noch Zeit für ein schnelles Frühstück und zum Duschen, bevor ich zum Einkaufszentrum musste, um Geschenke einzupacken. Keine Sorge, das ist nicht mein Nebenjob weil mir mein Chef nicht genug Gehalt zahlen will. Wir wollten einfach etwas Gutes tun. Oliver (Doktorand aus Estland), Karin (Masterstudentin, auch aus Estland) und ich hatten beim Einkaufen für Matteos Geburtstagsgeschenk Anfang Dezember den Geschenke-Einpack-Service des Finnischen Roten Kreuzes gesehen und uns gedacht, dass es eine schöne Sache wäre, dort mal auszuhelfen. Und da der Terminkalender in den späteren Dezemberwochen noch sehr leer war, haben wir uns an zwei Tagen für ein paar Stunden zum Geschenke verpacken eingetragen. Die Idee dahinter ist, dass wir unsere Zeit und Arbeitskraft spenden, und die Kunden ein wenig Geld ans Rote Kreuz spenden. Und wir hatten auch noch jede Menge Spaß dabei :-). Nach unseren zwei Stunden hinter dem Einpack-Tresen waren wir noch gemeinsam einen Kaffee trinken und haben Weihnachtsgeschenke-Brainstorming betrieben, in der Hoffnung, dass den Anderen jeweils eine bessere Idee für die Eltern, Geschwister und Freunde einfällt, als einem selbst... Das war leider nur mäßig erfolgreich aber dafür umso witziger.
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