Sonntag, 17. Februar 2013

Ein Bar-Abend und eine Geburtstagsfeier...

... der besonderen Art standen dieses Wochenende an. Am Freitag Abend habe ich mich mit einer Bekannten in der alten Schule "Koulu" getroffen, um ein wenig zu reden, später am Abend haben wir in einer anderen Bar dann zufällig Oliver und eine Freundin von ihm getroffen, die ich vergangene Woche auf der brasilianischen Karnevalsparty kennen gelernt hatte. Als meine Begleitung vom Anfang des Abends dann nach Hause musste, habe ich den restlichen Abend noch mit Oliver uns seiner Freundin bei lustigen Wissenschaftsdiskussionen verbracht. 

Am Samstag Nachmittag war ich dann mit Cecilia, einer Doktorandin aus Schweden, verabredet. Wir hatten uns letztes Jahr beim "Wissenschaftliche Präsentationen"-Kurs kennengelernt und seitdem ab und an zum Mittagessen getroffen. Letztens haben wir festgestellt, dass wir beide Geocacher sind und wollten nun gemeinsam ein paar Verstecke in der Nähe der Universität finden. Nach einem nicht ganz so günstigen Start - die erste Dose konnten wir nicht finden, wir vermuten sie aber hinter einer dicken Eisschicht in einer kleinen Höhle - waren wir mit drei gefundenen von vier gesuchten Geocaches doch noch recht erfolgreich. Zum aufwärmen hat mich Cecilia dann noch auf eine Tasse Tee in ihrer Wohnung eingeladen... mit Blick auf den Park am Observatorium, da wird man schon ein wenig neidisch ;). 
Für Samstag Abend hatte mich Oliver dann zu einer besonderen Geburtstagsfeier als Begleitung eingeladen. Denn am 12.02. ist nicht nur Olivers Geburtstag, er teilt seinen Geburtstag u.a. mit Charles Darwin. Und einer unserer Senior-Researcher, Adolfo, feiert diesen "Darwin-Day" jedes Jahr mit einem Fest bei sich zuhause. 


Zunächst wurden wir mit einer "Ursuppe", die dank Trockeneis im Getränk schön brodelte und schäumte, als Aperativ empfangen. Danach wurden alle Gäste in den Garten gebeten. In Teams von 4-5 Leuten sollten wir dann folgende Frage beantworten, indem wir die Antwort aus Schnee formten: "Welches noch lebende Tier ist am nähsten verwandt mit einem Wal". Eine Viertel Stunde später war der Vorgarten um 3 Nilpferde und einen Riesen-Salamander reicher - die Riesen-Salamander-Gruppe begründete ihre Schneeskulptur damit, dass Nilpferde vom Aussterben bedroht seien und man sich nicht sicher sein könne, dass Nilpferde noch als lebende Verwandte gelten, wenn sie fertig sind mit dem Bauen. Also hätten sie ein Amphibium gewählt, dessen Überlebenschancen besser seien. 

 Der Riesen-Salamander.

 Das erste Nilpferd war sehr klein, aber dafür das niedlichste der drei Nilpferde.

 Ein Breitschnautzen-Nilpferd mit blauen Augen...

... und ein eher an ein Schwein erinnerndes Nilpferd waren das Ergebnis der Schneebastelei in Adolfos Garten.


Während die Gäste im Garten also Schnee-Nilpferde (und einen Riesen-Samalander) bastelten, wurde der Küchentisch mit einem "phylogenetischem Baum", einem Evolutions-Stammbaum, dekoriert und mit Speisen aus ausgewählten Vertretern des Stammbaums gedeckt. So gab es als Vorspeise eine Fischsuppe, die man mit verschiedenen Meeresfrüchten, Fisch, Nudeln und Pilzen verfeinern konnte. Als Hauptspeise standen Reis, Brokoli, Schweinekotletts, Froschschenkel, und Hühnchen bereit. Zudem gab es einen Dinosaurier aus Guacamole und Hefe als Bestanteil von Bier. Die Milchsäure-Bakterien im Joghurt deckten dann noch das Reich der Bakterien ab - damit auch alle großen Gruppen an Lebewesen vertreten waren. 

Die farbigen Streifen auf dem Tisch markieren die Zweige des phylogenetischen Baums...

... und es waren viele verschiedene Spezies zum Probieren vorhanden.

Die Nachspeise, selbstgemachtes Whiskey-Eis, war Teil eines "Darwin-Quiz" mit 25 Fragen zu Charles Darwin, die in Zweiergruppen beantwortet werden sollten. Die meisten der Fragen waren sehr interessant, aber doch recht schwer zu beantworten. Die beste Gruppe hatte am Ende des Abends 15 der 25 Fragen richtig beantwortet, aber dafür haben wir alle viel über Charles Darwin gelernt. Unter anderem, dass das letzte Getränk, das er vor seinem Tode zu sich genommen hat, Whiskey war - als Tipp für diese Frage diente das Dessert. 

Donnerstag, 14. Februar 2013

Und die nächste Geburtstagsüberraschung...


... stand heute an - diesmal für Milena. Nachdem der Schneemann bei Oliver so gut ankam, waren wir ein bisschen unter Druck, uns etwas ähnlich gutes für den nächsten Geburtstag einfallen zu lassen. Die Idee, ein Krokodil oder einen Hai - Milena hat eine Vorliebe für Tiere die kräftig zubeißen können - aus Schnee zu formen, haben wir sehr schnell verworfen. Die nächste Idee war, ein Krokodil aus Papier zu basteln, bei der Suche nach Vorlagen im Internet kam uns aber eine bessere Idee... Also habe ich den gestrigen Abend damit verbracht, Krokodile aus Filz und Wäscheklammern zu basteln. Heute morgen haben wir noch schnell ein paar Glückwünsche auf Papier ausgedruckt, mit einer Schnur, den Blättern und etwas Klebeband ein Transparent gebastelt. Anschließend haben sich die Krokodile am Papier und der Schnur festbeißen dürfen und die Überraschung wurde im Fahrstuhl aufgehangen. Ich bin immer noch positiv überrascht, dass sich nicht ein einziges Krokodil im Laufe des Tages zu Fremden verirrt hat :-).

Nach 18 Krokodilen war es eindeutig Zeit fürs Bett. Und meine Bastelschere war nicht gerade die Beste, sie hätte kein weiteres Krokodil-Leder (also grünen Filz) überlebt.

Die fertige Überraschung.

Mittwoch, 13. Februar 2013

Der Faschingsdienstags-Event...

... war ein voller Erfolg - zumindest wenn man dem Feedback unserer Kollegen Glauben schenken kann. Karin, Milena, Oliver und ich haben eine zweistündige Schnitzeljagd durch Turku veranstaltet. Nachdem alle Kollegen in Gruppen zusammengelost wurden, haben die 3 Teamführer zunächst ihre Kenntnisse über das Labor unter Beweis stellen müssen, um den ersten Hinweis zu finden. Dieser war an Stellen versteckt, an denen Labormaterial gelagert wird, welches man nicht unbedingt an diesen Orten vermuten würde. Anschließend mussten jede Gruppe eine mathematische Gleichung lösen, die sie zu einem von drei verschiedenen Startpunkten auf einer Karte führte. Eine Gruppe sollte dann in einer Schnee-Maus den nächsten Hinweis suchen, die zweite Gruppe musste beim Schnellrestaurant Pommes mit Kirschen bestellen, um ihren Hinweis zu erhalten und für die dritte Gruppe sollte eigentlich ein computergesteuerter, mit Helium gefüllter Luftballon in Form eines Clownfisches den nächsten Hinweis überbringen - doch da der Fisch gerade außer Betrieb ist, musste das Foto eines Clownfisches als Ersatz dienen. Alle drei Gruppen wurden dann mit einem Rätsel in den Park am Observatorium gelotst, wo an drei Bäumen jeweils ein Behälter mit dem nächsten Hinweis hing. Die Behälter hingen allerdings so hoch, dass es ein gewisses Maß an Teamwork benötigte, um den Hinweis zu erhalten... und pro Gruppe einen mutigen Menschen, der auf den Baum kletterte. Selbst der Abteilungsleiter hat sich diesen Spaß nicht nehmen lassen. Beweisfotos habe ich allerdings nur von den anderen Gruppen...

 Zugegeben, ein bisschen riskant war die Kletteraktion wohl schon...

... mit all dem Schnee... Aber es ist ja alles gut gegangen :-).

Mit dem nächsten Hinweis wurden alle Gruppen zum Kunstmuseum geschickt. Da wartete bereits Tee und ein paar Schlitten, mit denen jeder, der wollte, den Berg hinunter rodeln konnte. Denn an Faschingsdienstag ist es für Finnen Tradition, rodeln zu gehen. Das finnische Wort für Faschingsdienstag ist "Laskiaistiistai", wobei "tiistai" Dienstag bedeutet und "Laskia" verwandt ist mit dem finnischen Wort für rutschen (zumindest hat mir Matti das so beim Squash spielen vergangene Woche erklärt...).

Auch wenn es nicht so aussieht, die Rutschpartie verlief ohne Verletzungen.

Nach dem Rodeln haben wir die Gruppen wieder getrennt zu drei verschiedenen Punkten gesendet - eine Kirche, ein Restaurantboot und die kleine orange Fähre, mit der man den Fluss überqueren kann. An allen drei Orten wartete eine kleine Box mit Stereogrammen (diese 3D-Bilder, die um die Jahrtausendwende so beliebt waren). Der Name des Restaurants, in dem unser Gruppenausflug mit einem Mittagsbuffet enden sollte, war in diesem Stereogramm versteckt. Glücklicher Weise hat es in jeder Gruppe ein Mitglied gegeben, das dieses 3D-Bild erkennen konnte, so dass alle Teilnehmer fast zeitgleich am Ziel ankamen :).

Teamwork beim Lösen des 3D-Bildes.



Aber bevor wir diese lustige Veranstaltung starten konnten, mussten wir erst einmal Olivers Geburtstag gebührend feiern. Und eine Schnitzeljagd sowie ein Mittagessen mit der ganzen Abteilung war dafür natürlich nicht genug! Karin, Milena und ich haben einen Geschenkgutschein gebastelt, Kuchen besorgt und einen Schneemann vor dem Haupteingang unserer Arbeit platziert, der ein Schild mit "Happy Birthday, Oliver" hielt und den Kuchen und den Gutschein bewachte. Es war lustig, den Studenten zuzusehen, die morgens in die Uni kamen. Ihre Blicke und das Lächeln auf deren Gesichtern war fast so schön anzusehen, wie Olivers Freude über die Überraschung. Nun müssen wir uns für Milenas Geburtstag in zwei Tagen nur etwas ähnlich Gutes einfallen lassen... 

Karin und Milena mit Olivers Geschenken.

Sonntag, 10. Februar 2013

Minigolf statt Grillen im Schnee...

... hat mir der spontane Geburtstagsbesuch von Rajesh, Sathyas Ehemann, beschert. Dass Rajesh Sathya zu ihrem Geburtstag in Turku überraschen will, wusste ich zwar schon - immerhin brauchte er einen Komplizen bei der Planung - aber ich hatte nicht wirklich damit gerechnet, die Beiden außerhalb von Sathyas Geburtstagsfeier am Sonntag zu treffen. Somit habe ich vor einigen Tagen eine Einladung von Lowa (französische Austauschstudentin, die ich über Couchsurfing kenne) angenommen, mit ein paar Leuten in ihrem Garten zu grillen. Ein Grillfest im Winter, natürlich ganz tapfer auch mit Essen im Schnee. Aber diesen Winterspaß habe ich dann doch noch kurzfristig abgesagt, um mit Sathya und Rajesh Minigolf spielen zu gehen. Schließlich weiß ich nicht, wann ich Sathya (und somit auch Rajesh) nach dem Ende ihres Austauschprogramms im Februar wiedersehe, während ich Lowa noch eine ganze Weile in Turku treffen kann. Auch wenn ich zugeben muss, dass Grillen im Schnee doch nach einer lustigen Erfahrung klingt, ich hoffe, dass sich die Gelegenheit dazu nochmal ergeben wird. Das Minigolf-Spiel war auch sehr unterhaltsam. Die Minigolf-Halle war mit viel Blaulicht und Neonfarben gestaltet und generell eher für junges Publikum ausgelegt. Aber es gab auch vier Bahnen mit einer Altersbeschränkung, die ein bisschen Horrorfilm-Charakter hatten - wobei es für Erwachsene doch auch eher lustig als gruselig wirkt. 
Unsere Minigolf-Fähigkeiten waren aber ziemlich miserabel, wir haben zweieinhalb Stunden für 15 Bahnen benötigt und auf den meisten Bahnen deutlich zu viele Schläge gebraucht. Aber wenigstens haben wir uns alle drei ziemlich doof angestellt und hatten viel zu Lachen. Zum Abschluss des lustigen Nachmittags waren wir noch gemeinsam Abendessen und sind dann alle drei ins Studentendorf gefahren. Dort war ich mit Milena verabredet, um auf eine brasilianische Karnevalsparty zu gehen. Matti hatte mich diese Woche beim Squash spielen zu der Feier eingeladen und da Milena auch eingeladen war, haben wir uns gemeinsam vom Wohnheim aus auf den Weg gemacht. 

Nachdem die Feier am Samstag Abend doch sehr lange ging, habe ich heute, am Sonntag, erst einmal lange ausgeschlafen und mich dann fertig gemacht für Sathyas Geburtstagsfeier. Genau zu ihrem Geburtstag wurde in Logomo ein indischer Film vorgeführt. Logomo ist ein alter Lokschuppen, der für einige Events zur Kulturhauptstadt 2011 verwendet wurde und seitdem öfter für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Der ausgewählte Film (Vishwaroopam) war allerdings kein typischer Bollywood-Film mit viel Gesang und Tanz (das beschränkte sich zum Glück auf die ersten 15 Minuten), sondern eher ein Action-Film, eine Art indischer James Bond-Film. Der Film ist noch sehr neu, er ist erst Ende Januar in die Kinos gekommen. Wenn sich jemand also für indische Filme ohne Tanz und Gesang und dafür eher mit Action und ein wenig Politik interessieren kann, so wäre dieser Film wohl ein guter Tipp. Leider gibt es den Film bisher jedoch nur in Hindi/Tamil mit englischem Untertitel.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Ein 80er-Jahre Filmabend...

... hat diese Woche meinen Brettspielclub am Dienstag Abend ersetzt. Die Einladung zu dieser Veranstaltung habe ich mal wieder der Tatsache zu verdanken, dass man in Turku scheinbar jeden über 1-2 Ecken kennt. Vor allem, wenn es um den kleinen Kreis von Ausländern in der Stadt geht.
Irgendwann im vergangenen Jahr war ich bei Irakles (einem Couchsurfer aus Griechenland) und seiner Freundin zum Brettspielen eingeladen. Vierter in der Runde war ein Masterstudent aus Frankreich, Jeremie, der hier in Turku studiert. Wir hatten uns an dem Tag nett unterhalten und Jeremie war damals sogar so freundlich, mich auf dem Heimweg mit dem Auto ein Stück mitzunehmen. Allerdings hatte ich danach nie wieder etwas von ihm gehört. Was auch nicht sehr verwunderlich ist, auch Irakles treffe ich nur sehr sporadisch im Brettspielclub... Über Weihnachten hat Milena dann einige neue Leute im Studentenwohnheim kennengelernt, und wie sich letztens bei einem gemeinsamen Mittagessen heraus stellte, war Jeremie eine dieser Personen - wir waren beide überrascht, uns auf diesem Wege wiederzusehen. Und wie sich kurz darauf feststellte, haben wir noch eine dritte, gemeinsame Bekanntschaft. Lowa, eine Austausch-Studentin aus Frankreich, die ich über Couchsurfing kenne. Mittlerweile ist Jeremie recht häufig mit dabei, wenn wir nach der Arbeit noch etwas unternehmen, was mir wohl letzten Endes auch die Einladung zu seinem Filmabend eingebracht hat :-).

Die Ausgewählten Filme des Abends waren ein Zombie-Film aus der Mitte der 80er Jahre - ich bin mir immer noch nicht sicher, ob der Film damals ernst gemeint war, oder schon zu dieser Zeit eher als Parodie gesehen wurde - und "Bill und Ted's verrückte Reise durch die Zeit", eine Science-Fiction-Komödie. Insgesamt waren es keine Filme, die ich mir selbst aussuchen würde, aber mit den anwesenden Leuten, der französischen Pizza und den musikalischen Gitarrensolos von Jeremie an langatmigen Stellen war der Abend sehr gelungen. Auf jeden Fall war es eine willkommene Abwechslung zu dem sonst doch langsam eingependelten Alltag.

Sonntag, 3. Februar 2013

Der Geburtstagsfeier-Marathon...

... hat gerade erst begonnen, wenn ich so auf die Geburtstagsliste meiner Freunde und Bekannten in Turku schaue. Ich kenne eindeutig überdurchschnittlich viele Wassermänner. Bis Mitte Februar gibt es also noch ein paar Geburtstagsparties. Meine zwei Feiern waren also nur der Auftakt. 

Mein Geburtstag begann bereits mit einer kleinen Feier in unserem Büro. Karin hatte einen Kuchen gebacken und Milena hat mir als Geschenk das Spiel "Mastermind" besorgt - ein geniales Geschenk, das mich an meine Kindheit erinnert hat und das die kommenden Versuchswartezeiten sicherlich spannender gestalten wird. Als ich im Büro ankam gab es somit erst einmal Kaffee, Kuchen, das Geschenk und viele Glückwünsche und Umarmungen :). Nach der Arbeit machten wir uns vom Büro aus auf den Weg zur Pizzaria, um gemeinsam zum Abend zu essen. Dort angekommen habe ich auch Kia endlich mal wieder getroffen, die Finnin, die einige Zeit in Deutschland und Österreich gelebt hat, und mit der ich mich nach meinem Umzug nach Turku mal getroffen hatte. Bisher haben wir es aber immer noch nicht geschafft, unsere Zeitpläne ein wenig aufeinander abzustimmen und mal das Apotheken-Museum oder das Freilichtmuseum zu besuchen, wie wir es eigentlich geplant hatten (vielleicht wird es ja nun endlich mal was :D ). Mit insgesamt 8 Gästen hab eine wirklich gute Stimmung auf und wir hatten viele lustige Gespräche. Und beim bezahlen sorgte unser Kellner auch noch für einige Witze. Nach dem Essen haben wir noch ein Bier in Kuolu, der Bar in der alten Schule, getrunken. Da wir aber alle am nächsten Tag wieder arbeiten mussten, haben wir die Feier recht früh beendet.
Gestern, am Samstag, gab es dann noch eine zweite Geburtstagsparty bei mir Zuhause. Mit bayrischem Essen - Weißwürsten und süßen Senf, Obadzta, Brezeln und Kartoffelsalat - Getränken und Musik. Oliver hatte Zutaten für einen Fruchtsmoothie und Eiscreme mitgebracht und Karin hat uns mit Fruchtsäften und sprudelndem Minneralwasser versorgt. Nach einigen Diskussionen darüber, weshalb sich in Europa und Asien die Kulturen schneller entwickelten als auf anderen Kontinenten, über Quantenphysik, das Universum und die Wirtschaft in China haben wir uns irgendwann mitten in der Nacht spontan dazu entschieden, eine DVD zu schauen. Und meine eingekauften Alkoholvorräte stehen immer noch für die nächste Party bereit - das hat man wohl davon, wenn man sich mit Wissenschaftlern umgibt. Die philosophieren lieber über alles mögliche, als Alkohol zu trinken ;-).

Am heutigen Tag habe ich mir dafür nicht viel vorgenommen, lediglich die Überreste der Feier beseitigen, Wäsche waschen, das Geburtstagsgeschenk für Milena in die Wege leiten - da ich das Geschenk nicht in Turku finden kann, werde ich es wohl aus Deutschland importieren lassen müssen - und endlich einmal wieder ein Buch lesen.