Montag, 2. Juli 2012

Tag drei und vier in Houston...

 ... waren die ersten beiden Konferenz-Tage. Samstag früh ging es mit dem Bus zum Konferenzzentrum, wo ich mir noch schnell einen Bagel und einen Kaffee geholt habe, bevor die erste Vortragsreihe losging. 
 Die Mittagspause habe ich dann dazu genutzt, die nähere Umgebung des Konferenzzentrums ein wenig zu erkunden, während ich auf der Suche nach einem Supermarkt war. Den Supermarkt hatte ich recht schnell gefunden. Im klimatisierten Laden hatte ich noch den Plan, mein Sandwich auf dem Rückweg im kleinen Park vor dem Konferenzcenter zu essen... Doch nach 10 Minuten draußen, in der schwül-warmen Luft habe ich mich dann doch umentschieden, und im Konferenzgebäude mein Mittag gegessen.

 Ein Teil des Parks vor dem Konferenzgebäude. 

 Etwas moderne Kunst Nahe dem Konferenzzentrum.

Ein kleiner Einblick in die Innenstadt Houstons.

Nach dem Mittagessen habe ich mir die am Samstag ausgestellten Poster angesehen und einige Messestände von Firmen besucht, deren Werbeplakate für meine Arbeit interessant klangen. Anschließend ging es weiter mit ein paar Vorträgen, bevor ich mich mit dem Shuttle-Bus wieder auf den Rückweg ins Hotel gemacht habe.
Da ich ja am Donnerstag - dem ersten Tag in Houston - zu einem Junggesellinnen-Abschied eingeladen wurde, habe ich mich im Hotel nur schnell umgezogen und den Shuttle-Bus zurück zum Konferenzgebäude genommen. Die Bar, in der wir uns treffen wollten, lag nur ein paar Blocks vom Konferenzgebäude weg. Von meinem Hotel aus wäre der Weg deutlich länger gewesen und ich bin mir nicht sicher, ob der öffentliche Personennahverkehr überhaupt eine entsprechende Verbindung angeboten hätte... 

Der Junggesellinnenabschied begann in einem mexikanischen Restaurant, wo wir uns zunächst entsprechend ausstatten mussten mit kleinen Krönchen, leuchtenden Ringen, Ansteckern mit lustigen Sprüchen und einer Schärpe und Schleier für die Braut. Danach haben wir einen Cocktail getrunken und gemeinsam zu Abend gegessen. Das nächste Ziel des Abends war eine Diskothek, in der wir zu meinem Erstaunen mehrere Stunden waren. Zum Glück hat mir eine von Kasias Freundinnen, Ashlee, angeboten, dass ihr Freund mich später zu meinem Hotel fahren könnte oder ich bei ihnen im Gästezimmer übernachten kann. Gegen drei Uhr nachts haben wir uns dann noch auf den Weg in ein nahegelegenes Café gemacht, wo wir auf den Junggesellen-Abschied des Bräutigams gestoßen sind. Nein, das sollte nicht so sein, aber wenigstens war das nicht geplant. Nach einem Glas Wasser und einem netten Gespräch hat mich Ashlee dann mit ihrem Freund noch zu meinem Hotel gefahren. 

 Die zukünftige Braut (noch ohne Schleier aber mit Schärpe) mit zwei Freundinnen. Ein sehr pink-lastiger Abend.

 Houston bei Nacht.

Sonntag fing mein Programm zum Glück etwas später an, der Sonntag Morgen war für klinische Themen reserviert. Es gab keine Vorträge über die Schilddrüse, Signalwege in der Zelle oder Entwicklungsbiologie und auch die Posterhalle eröffnete erst um 10 Uhr. Also konnte ich ein wenig länger schlafen, bevor es wieder mit dem Shuttle-Bus zum Konferenzzentrum ging. Da der Sonntag insgesamt recht wenig Programmpunkte parat hielt, habe ich meine Kamera mit zur Konferenz genommen, um in der langen Mittagspause ein paar Bilder von dem Discovery Green-Park vor dem Konferenzzentrum zu machen.

 Discovery Green: ist farbenfroh... 

 ... blumig ...

 ... bietet einen kleinen See zum Kanu-Fahren ...

 ... und einen Springbrunnen, in dem sich die Kinder abkühlen konnten. Das große weiße Gebäude im Hintergrund mit den roten Rohren auf dem Dach ist übrigens das George R. Brown Convention-Center in dem die Konferenz stattgefunden hat. 

Ein Blick auf Downtown Houston - die Innenstadt.

Den Sonntag Abend habe ich damit verbracht, nach ein paar Geocaches in der Nähe meines Hotels zu suchen. Die Hotelumgebung kannte ich ja bereits nach dem Spaziergang am Freitag, so dass ich hoffte, durch die Schatzsuche noch ein paar neue Ecken in Houston zu entdecken. Außerdem hatte ich immer noch einen Travelbug - eine kleine Metall-Marke mit Identifizierungscode - die ich extra aus einem Cache in Turku geholt hatte, um sie in Houston in einem anderen Cache zu verstecken. Und ich habe ein neues Zuhause für den Travelbug gefunden.

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