Montag, 9. Juli 2012

Das vergangene Wochenende...

... war zugegebener Maßen nicht sehr aufregend. Ich habe die zwei Tage genutzt, um endlich meinen Jetlag halbwegs in den Griff zu bekommen. Das heisst, ich gehe nun wieder zwischen Mitternacht und 1 Uhr nachts ins Bett anstatt 2-3 Uhr nachts ;-). Außerdem habe ich meinen Koffer fertig ausgepackt, Sachen gewaschen, angefangen Ordnung in der Wohnung zu machen und den Kühlschrank ein wenig aufgefüllt. Alles nicht sonderlich spektakulär, aber sowas muss ja auch ab und an gemacht werden.

Den heutigen Nachmittag habe ich im Labor damit zugebracht,  Gewebeschnitte zum Mikroskopieren zu schneiden. Ich dachte mir, es sei eine gute Idee, selbst erst einmal zu lernen, wie sowas gemacht wird, bevor ich das meinen Sommerstudenten vorführe. Nach etwa drei Stunden hatte ich langsam den Dreh raus - und das, ohne mich auch nur einmal selbst zu schneiden. Denn davor hatte ich doch ein wenig Angst, die Schneide, mit der wir die in Wachs gegossenen Proben schneiden ist enorm scharf. Und seit dem Abend, an dem unser Doktorand aus Nepal vor meiner Bürotür stand und fragte, ob ich ihm helfen könne, weiß ich, dass Unfälle mit diesem Gerät passieren können. Umso mehr hoffe ich, dass ich morgen meinen Studenten klar machen kann, wie wichtig es ist, immer zu wissen, wo man seine Hände gerade hat und darauf zu achten, sie schön von der Schneide fernzuhalten... Drückt mir die Daumen, dass ich hier morgen nicht davon berichte, wie lange ich mit meinen Studenten in der Notaufnahme saß ;).

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