... Aufschiebens - hat mich heute Abend mal
wieder von den wichtigen Dingen abgehalten. Eigentlich muss ich bis Freitag
früh einen so genannten Abstract (eine Zusammenfassung meiner Arbeit)
schreiben, um mich für eine Konferenz zu bewerben. Natürlich könnte ich auch
als einfacher Teilnehmer hinfahren, aber dann würde keine Organisation Gelder
bereitstellen, um die Kosten zu decken. Also bewerbe ich mich darum, ein Poster
ausstellen zu dürfen, auf dem ich meine bisherige Arbeit vorstelle. Allerdings
macht das Schreiben solcher Zusammenfassungen keinen Spaß und das Surfen im
Internet, telefonieren mit Freunden oder Blog schreiben bringt viel mehr Freude
;-).
Insgesamt war der heutige Tag wenig produktiv.
Eigentlich wollte ich am Morgen nur schnell etwas im Internet nachschauen.
Leider war die gewünschte Information nicht so einfach zugänglich und ich habe
den gesamten Vormittag darauf verwendet, alle Daten zusammen zu sammeln, die zu
dem Thema zugänglich waren. Am Nachmittag fand ein Mini-Lehrgang zu einer
interessanten neuen Technologie statt, für den ich registriert war. Allerdings
würde ich es eher Werbe- und Infoveranstaltung der patenthaltenden Firma
nennen. Anschließend begab ich mich zusammen mit einer Kollegin auf den Weg
nach Hause - also Richtung Innenstadt, vorbei am Krankenhaus. Genau in dem
Moment, als wir das freie Feld mit dem Hubschrauberlandeplatz erreichten,
leitete ein Rettungshubschrauber seinen Landeanflug ein. Ich war noch total
perplex, wie nah über unseren Köpfen der Helikopter vorbei fliegt, als mir auch
schon die ersten aufgewirbelten Schneestückchen ins Gesicht geblasen wurden.
Den restlichen Landeanflug haben wir somit nicht mehr beobachtet, wir waren
damit beschäftigt, uns mit dem Rücken Richtung Schneesturm zu stellen ;-).
Zugegeben, wir hätten vielleicht die Straßenseite wechseln und eventuell auch
ein Stück weiter vorne stehen bleiben sollen, statt fast direkt unter der
Hubschrauber-Flugbahn zu stehen... Beim nächsten Mal bin ich schlauer.
Sooo, nun habe ich erfolgreich ein paar weitere
Minuten das Schreiben des Abstracts heraus gezögert. Beim Blick auf die Uhr
glaube ich auch, dass es sich für heute nicht mehr lohnt, mit dem Schreiben zu
beginnen... Morgen wird mich der Zeitdruck dann überraschen, ich werde mich
fragen, warum ich nicht schon früher begonnen habe und den gesamten Abend an
dieser Zusammenfassung sitzen. Wie immer eben, ihr kennt mich ja ;-).
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