Donnerstag, 2. Februar 2012

Prokrastination - die "Kunst" des ...

... Aufschiebens - hat mich heute Abend mal wieder von den wichtigen Dingen abgehalten. Eigentlich muss ich bis Freitag früh einen so genannten Abstract (eine Zusammenfassung meiner Arbeit) schreiben, um mich für eine Konferenz zu bewerben. Natürlich könnte ich auch als einfacher Teilnehmer hinfahren, aber dann würde keine Organisation Gelder bereitstellen, um die Kosten zu decken. Also bewerbe ich mich darum, ein Poster ausstellen zu dürfen, auf dem ich meine bisherige Arbeit vorstelle. Allerdings macht das Schreiben solcher Zusammenfassungen keinen Spaß und das Surfen im Internet, telefonieren mit Freunden oder Blog schreiben bringt viel mehr Freude ;-). 

Insgesamt war der heutige Tag wenig produktiv. Eigentlich wollte ich am Morgen nur schnell etwas im Internet nachschauen. Leider war die gewünschte Information nicht so einfach zugänglich und ich habe den gesamten Vormittag darauf verwendet, alle Daten zusammen zu sammeln, die zu dem Thema zugänglich waren. Am Nachmittag fand ein Mini-Lehrgang zu einer interessanten neuen Technologie statt, für den ich registriert war. Allerdings würde ich es eher Werbe- und Infoveranstaltung der patenthaltenden Firma nennen. Anschließend begab ich mich zusammen mit einer Kollegin auf den Weg nach Hause - also Richtung Innenstadt, vorbei am Krankenhaus. Genau in dem Moment, als wir das freie Feld mit dem Hubschrauberlandeplatz erreichten, leitete ein Rettungshubschrauber seinen Landeanflug ein. Ich war noch total perplex, wie nah über unseren Köpfen der Helikopter vorbei fliegt, als mir auch schon die ersten aufgewirbelten Schneestückchen ins Gesicht geblasen wurden. Den restlichen Landeanflug haben wir somit nicht mehr beobachtet, wir waren damit beschäftigt, uns mit dem Rücken Richtung Schneesturm zu stellen ;-). Zugegeben, wir hätten vielleicht die Straßenseite wechseln und eventuell auch ein Stück weiter vorne stehen bleiben sollen, statt fast direkt unter der Hubschrauber-Flugbahn zu stehen... Beim nächsten Mal bin ich schlauer. 

Sooo, nun habe ich erfolgreich ein paar weitere Minuten das Schreiben des Abstracts heraus gezögert. Beim Blick auf die Uhr glaube ich auch, dass es sich für heute nicht mehr lohnt, mit dem Schreiben zu beginnen... Morgen wird mich der Zeitdruck dann überraschen, ich werde mich fragen, warum ich nicht schon früher begonnen habe und den gesamten Abend an dieser Zusammenfassung sitzen. Wie immer eben, ihr kennt mich ja ;-).

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen