Samstag, 25. Februar 2012

Es ist Samstag und meine Kollegen wollten...

... Schlittschuhlaufen gehen :-). Zum ersten Mal seit Jahren kamen meine Schlittschuhe endlich wieder zum Einsatz. In Jena gab es zwar auf dem Weihnachtsmarkt eine kleine Eisbahn, aber irgendwie habe ich es nie geschafft, sie mal zu testen. Somit war ich zu Zeiten meines Bachelor-Studiums das letzte Mal auf dem Eis. Umso größer war meine Vorfreude auf den heutigen Tag - endlich wieder Schlittschuh laufen. 
Zusammen mit einer indischen Doktorandin und einer Masterstudentin aus Frankreich habe ich mich vom Markt aus auf dem Weg gemacht. Die Eisbahn ist erstaunlich nah an meiner Wohnung, liegt jedoch recht versteckt hinter der Philharmonie. Da es zumindest im Süden Indiens keinen Schnee und kein Eis gibt, war Sathya, die indische Studentin, bisher nur einmal Schlittschuh fahren. Was beim ersten Versuch natürlich eher in Schlittschuh schlittern und fallen ausartete. Darum haben wir ihr versprochen, auf sie Acht zu geben, ihr ein wenig zu helfen und ihr das Fahren etwas beizubringen. Nach der ersten Enttäuschung, dass die Bahn kein Geländer zum Festhalten hatte, haben wir eine Art "Rollator" fürs Eis entdeckt. Sathya war total glücklich, dass sie nun das Fahren üben konnte, ohne alle paar Sekunden hinzufallen. Und für Stefanie, die französische Studentin, und mich bedeutete dies, dass wir auch mal eine Runde in schnellerem Tempo fahren konnten ohne uns sorgen zu müssen, dass unsere Kollegin sich was bricht :). Nachdem sie zwei Stunden mit dem Eislauf-Rollator geübt und von uns mit Tipps bombardiert wurde, hat sie sich (nach etwas Überredungsarbeit) auch getraut, ohne Hilfe zu fahren. Insgesamt hat sie vier Runden ohne Hilfe geschafft und ist dabei vier Mal gestürzt. Für den zweiten Tag auf Schlittschuhen gar nicht so schlecht. Zumal sie bei ihren allerersten Versuchen alle zwei Meter hingefallen sei... Insgesamt also ein erfolgreicher Tag - für sie beim Lernen und für uns beim "Lehren". Und ein spaßiger Tag, Schlittschuhlaufen bringt echt Spaß und den Anblick von 8 Asiaten mit diesen Eislauf-Rollatoren werde ich wohl mein Leben lang nicht mehr vergessen ;). Ein Foto mit diesem lustigen Gerät folgt hoffentlich bald. Ich hatte allerdings mein Handy zusammen mit allen anderen Wertgegenständen im Schließfach verstaut. Schließlich weiß man nie, was einen zu Fall bringen könnte und was dabei zu Bruch gehen kann... Aber Stefania hatte ihre Kamera dabei und ich werde euch bald mit einem ihrer Bilder versorgen.
Gleich geht's nochmal los, mit den Beiden und ein paar anderen Doktoranden eine Bar unsicher machen. Schließlich wollen wir ja den finnischen Lebensstil verstehen. Und dazu gehört auch, Samstag Abend mal Trinken zu gehen. Außerdem ist sowas auch gut für den Teamgeist im Labor :).

1 Kommentar:

  1. 5 Tage war das J.krank,jetzt säuft sie wieder ,gott sei dank.;-)

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