... hielt viel Kunst für uns parat. Am Vormittag ging es in das Museo Reina Sofia - das Madrider Museum für moderne Kunst. In diesem Museum befinden sich ganze Räume mit Werken von Pablo Picasso, im Gegensatz zu den mit Bildern vollgepackten Räumen des Museo del Prado hat im Museo Reina Sofia sogar ein Kunstwerk von Picasso seinen eigenen Raum erhalten. Dem zugegeben sehr großen Gemälde "Guernica" wird also die ungeteilte Aufmerksamkeit der Besucher zuteil. Neben Picassos Gemälden kann man in diesem Museum Werke von Miró, Dalí und Gris bewundern. Oder anders gesagt, von Surrealismus über Kubismus bis hin zum Expressionismus konnte man die Werke namhafter Künstler ansehen. Insgesamt gefiel mir dieses Museum allein schon deshalb besser, weil die Räume logischer aufgebaut waren und man nicht ständig verwirrt war, welche Gemälde man nun schon gesehen hat und wo man noch nicht war. Nach der Tour durch die Kunst des 20. Jahrhunderts haben wir noch einen kurzen Abstecher in die Kunst der Zeit von 1968-1988 geworfen, bevor wir unser Kunstprogramm dann wieder beendet haben. Da das Fotografieren in den meisten Bereichen des Museums - sprich dort, wo nicht Picassos wichtigste Werke hingen - erlaubt war, kann ich euch nun mit Bildern aus der Ausstellung überhäufen:
Dalí
Und hier hört es schon auf mit dem Wissen über den Künstler. Ich hätte es irgendwo aufschreiben sollen. Zumal mir persönlich dieses Bild gut gefiel.
Auch hier: Keine Ahnung :(.
Ich finde ja, das hat etwas von den Kritzeleien, die man beim Telefonieren so nebenbei malt. Aber meiner Mama zuliebe, habe ich auch hiervon ein Foto gemacht. Ihr könnt ja in den Kommentaren schreiben, ob euch so etwas gefällt :).
Neben Bildern gab es auch plastische Kunstwerke.
Mal noch ein paar Einblicke in die Kunst von 1968-1988.
Mir wurde gesagt, das Bild sehe aus, wie die genetischen Fingerabdrücke die Biologen erstellen. Ich finde ja, wenn die Daten so aussehen, sollte man den Versuch nochmal wiederholen.
Die Geschichte von einen der auszog, um die Furcht zu untersuchen.
Am Nachmittag haben wir die Stierkampf-Arena Madrids besucht und eine Führung mitgemacht, da man das Gebäude sonst nicht besichtigen kann. Für mich als Biologen war das interessanteste an der Führung die Erklärung, weshalb vor der Arena ein Denkmal für Alexander Fleming steht. Da wohl die meisten Toreros früher an Entzündeten Wunden nach den Kämpfen starben, hat die Entdeckung des Penicillins die Todesfälle von Toreros in Folge eines Kampfes deutlich verringert. Zumal die meisten Verletzungen sich wohl an den Beinen befinden. Hier also die Statue:
Fleming-Denkmal vor der Stierkampf-Arena.
Die Arena von vorne...
und von der Seite.
Das nächste Ziel war der Bahnhof Madrids, um Tickets nach Toledo für den kommenden Tag zu holen. Zum Abschluss des Tages ging es wieder zum Sol - dem Platz mit der Bären-Statue - und diesmal gelang es uns sogar, die Bodenplatte zu finden, die die Mitte der Madrider Altstadt markiert. Alle Entfernungen bis Madrid werden von diesem Punkt aus gemessen. Nach diesem Erfolg haben wir noch ein paar Tapas zum Abendbrot gegessen und uns wieder zum Hotel zurück begeben - schließlich stand am nächsten Morgen der Tagesausflug zum Weltkultur-Erbe Toledo an.
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