... und so wenig Zeit. Aber wer kennt solche Situationen nicht?! Mein Bericht
ist in der letzten Entstehungsphase und kann morgen endlich abgegeben werden
:-). Zum Glück weiß Pirjo, was sich sonst noch auf meiner To-Do-Liste befindet
und hat ein Nachsehen. Vermutlich auch, weil ihr Schreibtisch auch nicht gerade
leer ist und sie mit den Berichten der anderen Studenten im Moment noch gut
beschäftigt ist. Dennoch bin ich froh, wenn ich diesen Bericht morgen endlich
hinter mir habe. Das Problem dabei ist nicht einmal das Schreiben, sondern das
reduzieren von viel zu vielen Daten auf das wichtigste um einen informativen
und lesbaren Bericht zu schreiben, der am Ende nicht 50 Seiten Text und nochmal
so viele Seiten Bilder und Tabellen beinhaltet...
Das Teammeeting gestern habe ich aber schon einmal gut überstanden. Matti
wollte ja, dass ich einen genaueren Überblick über alle alten Versuche bekomme
- was ich wirklich versucht und zum Teil auch erfolgreich umgesetzt habe.
Nichts desto trotz brauch ich nochmal Jukkas Hilfe bei einigen Dingen und es
wird einfach noch ein paar Wochen dauern, bis ich alles so zusammenstellen
kann, wie gewünscht. Dafür habe ich meine Präsentation mit etwas
Hintergrundinformationen zur Schilddrüse und dem Protein mit dem ich arbeite
aufgepeppt... Was Matti recht gut gefiel und er somit nun auch gern in Jannes
Präsentation hätte. Nun mach ich meinem Kollegen der mir sonst bei so vielem
Kram hilft noch unnötige Arbeit :-O. Außerdem habe ich die unterschiedlichen
Themenbereiche farblich markiert - damit ich und hoffentlich auch meine
Kollegen leichter den Überblick behalten. Am Ende von Jannes Präsentation hat
er Matti gefragt, ob dieser die Präsentation gerne auf seinem PC abspeichern
würde, woraufhin Matti meinte, das sei nichts. Zumindest nichts, was er sich
nicht einfach merken könne. Ich habe nach meiner Präsentation meinen USB-Stick
einfach entfernt und über die Option, dass Matti etwas speichern wollen würde
gar nicht nachgedacht. Das hätte ich wohl tun sollen, denn Matti hatte den
Stick dann nochmal eingefordert um meine Folien auf seinem Laptop zu speichern...
Das heißt nun entweder, dass meine Präsentation interessantere Informationen
beinhaltete oder er sich die Dinge nicht so gut merken kann wie Jannes Daten
*nachdenklich schau*.
Den heutigen Tag habe ich erst einmal damit begonnen, mich nochmal um meine
finnische Krankenversicherung zu kümmern. Nur so richtig helfen wollte mir auf
der Behörde irgendwie keiner... Da ich eine Art Stipendium bekomme - mein
"Gehalt" wird von einer Stiftung gezahlt und nicht von einer Firma -
muss ich mich bei der normalen finnischen Sozial- und Krankenversicherung
anmelden... beziehungsweise bewerben. Dabei treten nur leider mehr Probleme
auf, als erwartet. Aber dieses ganze Versicherungsthema ist einen ganzen,
eigenen Beitrag wert, mit dem ich euch morgen oder übermorgen erfreuen werde
;-) Denn nun geht es für mich erst einmal ins Bett.
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