Donnerstag, 1. September 2011

Von Sprachkursen, Robben und überfüllten eMail-Fächern...

... gibt's einiges zu berichten. So langsam stellt sich eine Art Alltag ein. Ob das ein Zeichen dafür ist, dass ich anfange mich hier richtig einzuleben?! Mein Betreuer ist wirklich nett, er bedankt sich sogar dafür, dass ich meine Arbeit mache. Aber dadurch, dass er nicht selbst in Turku ist, überhäufen wir uns im Moment gegenseitig mit eMails. Irgendwie muss ich die Versuche ja mit ihm abstimmen und ihm die Ergebnisse übermitteln. Da er tagsüber als Arzt irgendwo in der Klinik rumläuft, findet er allerdings erst abends/nachts die Zeit dafür. Wenn ich dann morgens auf Arbeit meine eMails checke, finden sich 4-5 neue eMails in meinem Postfach. Bisher hoffe ich ja noch, dass ich die Zahl im Laufe der Zeit reduzieren kann, wenn ich besser über die Arbeiten Bescheid weiß und nicht mehr jede Kleinigkeit nachfragen muss (beziehungsweise abstimmen muss, ob die Sachen so OK sind, wie ich es mir denke). Neben meinem privaten Postfach füllt sich mittlerweile auch zunehmend mein UniMail-Postfach mit den üblichen Firmenmails wie "Das xxx-Gerät in Raum yy wurde repariert und kann nun wieder genutzt werden. Bitte beachtet in Zukunft die Bedienungsanleitung" oder "Herr/Frau xxx hält nächste Woche einen Vortrag zum Thema yyy, Ort, Zeit, eventuell Weiterleitung zur Anmeldeliste". Wenn ich irgendwann am Tag mehr Zeit damit zubringe, meine eMails zu lesen - wenn nötig mit Google aus dem Finnischen zu übersetzen - und zu beantworten als damit, im Labor zu stehen, lasse ich es euch wissen. Leider vermute ich, dass dieser Tag mal kommen wird.

Apropos eMails beantworten... Ich glaube, meine verzweifelten Versuche jemanden im Sprachenzentrum zu erreichen, der Finnisch kann, hat doch etwas bewirkt. Zumindest kam heute Morgen nach über einer Woche endlich eine Antwort-Mail von der Dozentin, die die Finnischkurse für Studenten hält. Allerdings kann ich ohne Immatrikulationsnummer ihren Kurs nicht belegen. Die Nummer bekomme ich jedoch erst als registrierter Student und dieser Vorgang dauert ein paar Tage bis Wochen. Blöder Papierkram. Aber als Doktorandin bin ich ja Studentin und Angestellte der Universität zugleich, weshalb mir nun geraten wurde, den Kurs für Mitarbeiter zu besuchen. Die Frage, ob mir der Kurs dann auch in Form von Credit Punkten als Studienleistung anerkannt wird, konnte mir bisher jedoch keiner beantworten... Das Thema Sprachkurs hat sich also noch nicht erledigt.

Wie gestern angekündigt, gibt es heute die zweite Logomo-Robbe für euch:

Schwarz und Weiß scheint bei Robben gerade voll im Trend zu liegen.

Da ich morgen die nächste Stufe im Bewerbungsverfahren für das Stipendium durchlaufen muss - einen kurzen Aufsatz über einen wissenschaftlichen Artikel schreiben - habe ich den heutigen Nachmittag damit verbracht, noch ein paar Artikel zu lesen und werde demnächst das Bett aufsuchen. Ausgeschlafen soll das Gehirn angeblich besser funktionieren ;-).

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