Sonntag, 13. November 2011

Ein ruhiger Tag auf der Couch...

... hat das arbeitsfreie Wochenende heute komplettiert. Nachdem ich auch heute lange ausgeschlafen habe, sollte ich mein Schlafdefizit von der letzten Woche endgültig aufgeholt haben. Nach dem Aufstehen habe ich die Zeit genutzt, um mal wieder ein paar Hausarbeiten zu erledigen - Wäsche waschen, abwaschen, Essen kochen... und zwischendrin hab ich immer mal wieder mit einer Tasse Tee am PC entspannt. Am Abend habe ich dann damit begonnen, meine Finnisch-Vokabeln in ein Karteikarten-System im Internet einzugeben, so dass ich die Worte nun immer mal üben kann, wenn ich ein paar Minuten Zeit finde. Alles in allem war es also ein ruhiger aber nicht gänzlich unproduktiver Tag. Und ich hoffe, dieses "Freunde treffen, feiern und ausruhen"-Wochenende hat meinen Akku auch für die Arbeit wieder richtig aufgetankt :-).

Mein erstes Wochenende nach finnischer Art...

... neigt sich langsam dem Ende zu. Wieso "nach finnischer Art? Ganz einfach... Finnen trinken angeblich nicht mehr Alkohol als andere Nationen, sie konzentrieren das Trinken nur auf Freitag und Samstag Nacht. Ich frage mich nur am zweiten Tag schon, wie die Leute das jedes Wochenende durchhalten.

Der heutige Tag fing für mich erst recht spät an. Gestern Abend war ich lange weg und die letzte Woche bot mir nicht sehr viel Schlaf, so dass ich heute bis zum Mittag im Bett lag. Anschließend habe ich ein wenig in der Wohnung aufgeräumt, Musik gehört, auf der Couch gelümmelt und einfach genossen, dass ich dieses Wochenende nichts für die Arbeit machen muss. Am Nachmittag hat mich Renato angerufen, ob ich nicht auch Lust hätte, einen DVD Abend bei ihm in der Firma zu machen, mit Videoleinwand und Lautsprechersystem :). Also haben wir uns kurz am Marktplatz getroffen und sind zusammen mit seiner Freundin aus Schweden zu ihm auf Arbeit gegangen. Renato arbeitet für eine neu gegründete Firma und macht deren Webdesign - Internetseite gestalten und ähnliches. Die Firma sitzt zusammen mit vielen anderen Start-up Unternehmen in einem Gebäude. Das ganze folgt einem neuartigen Prinzip aus Amerika, es gibt zwar Büros aber meist arbeitet man wohl im Gemeinschaftsbereich und kann sich somit firmenübergreifend über neuartige Ideen austauschen. Im Konferenzraum steht als Tisch eine Tischtennis-Platte und neben dem Eingangsbereich findet sich eine Ausruh-Ecke mit Sitzsäcken :). Ein wenig beneide ich ihn ja schon um seinen Arbeitsplatz... 
Es war zwar geplant, den Film auf der großen Leinwand zu sehen, doch fehlte leider der Adapter, um den Computer an die Leinwand anzuschalten. Also haben wir alles für den Filmabend in der Ruhezone aufgebaut, mit einem normalen PC-Monitor als Leinwand und kleineren PC-Boxen für den Ton. Der Film unserer Wahl war "Super 8", eine Science Fiction Film der in der Vergangenheit spielt. Klingt seltsam, aber der Film war gut. Nach dem Film haben wir ein bisschen Tischtennis gespielt und sind anschließend in die Stadt, etwas trinken gehen und Markus, einen weiteren Bekannten von Renato, treffen. Die beiden haben sich zuletzt in einem Jugendcamp für Jugendliche aus aller Welt vor 10 Jahren getroffen. Wir hatten viel Spaß beim Lernen von finnischen Wörtern und beim Rumalbern über das Leben und die Welt. Gegen halb 2 ging dann plötzlich das normale Licht in der Bar an, in der wir uns befanden. Das Zeichen dafür, dass keine Getränke mehr ausgeschenkt wurden, und 30 Minuten später schloss der Club - wir waren die letzten Gäste :-O. Markus wollte noch weiter in eine nahegelegene Diskothek weiterziehen, doch ich muss ehrlich gestehen, noch mehr trinken und Party hätte ich wohl nicht ausgehalten :-O. Darum lege ich mich nun lieber in mein Bett, spät genug ist es allemal.

Samstag, 12. November 2011

Ein unerwartet lustiger Abend...

... hat den heutigen Tag doch noch besonders gemacht. Aber ich schildere das ganze mal vom Anfang an :-).Auf Arbeit habe ich zwar endlich mal wieder das Labor richtig unsicher gemacht, die Ergebnisse sprechen aber eher gegen mich. Es fühlt sich ein bisschen so an, als hätte sich die Arbeit gegen mich verschworen... Also habe ich kurzer Hand endlich mal wieder früher Feierabend gemacht, noch vor Sonnenuntergang. Nur für euch bin ich dann am zwei Stunden später, nach Sonnenuntergang nochmal auf Arbeit gefahren, um ein "Kunstwerk" nahe des Doms zu fotografieren:


Die Riesen-Honigwaben.

Okay, ich gebe zu, das Kunstwerk war nicht der einzige Grund, nochmal auf Arbeit zu fahren - ich hatte das Stromkabel meines Laptops dort vergessen. Immerhin war die Fahrt nicht gänzlich umsonst. Neben dem Waben-Foto habe ich noch eine kostenlose Fahrradlampe eingeheimst. Und das, obwohl ich schon mit Lampen unterwegs war. An der Ampel vor dem Krankenhaus hat ein Mann mit blinkenden Lichtern in der Hand gewunken um mir zu signalisieren, dass ich anhalten solle. Er hat mir eine kleine Fahrradlampe mit einer LED geschenkt und einen Flyer für einen Fahrradladen in die Hand gedrückt. Auch wenn ich selbst schon eime Lampe habe, fand ich diese Werbeaktion wirklich gut. Etwa die Hälfte der Fahrradfahrer,die mir so im Dunkeln entgegen kommen, fahren ohne Licht. Wenn man ihnen welches schenkt, ändert sich das vielleicht. Leider hat er mir eine pinke Lampe in die Hand gedrückt. Mal ehrlich, PINK? Ich glaube, man muss mich nicht einmal gut kennen, um zu wissen, dass ich pink nicht mag. Mein Rad ist schwarz, grau und weiß. meine Jacke war grün, weiß uund blau und mein Rucksack ist braun, weiß und grün... Pink ist also eindeutuig fehl am Platz. Aber es ist ja ein Geschenk :).

Wieder zuhause habe ich erst einmal den PC gestartet und mich schon auf einen ruhigen Abend beim Chatten mit Mandy, meiner ehemaligen Mitbewohnerin aus Köthen, eingestellt... Dann kam eine SMS von Renato, dass seine Freundin aus Schweden angekommen sei und sie nun etwas trinken gehen wollten und ich gerne mitkommen könnte. Da ich ihn schon ewig nicht mehr gesehen habe und durch den Arbeitsstress der letzten Tage nicht viel Zeit für soziale Kontakte gefunden habe, sendete ich meine Zusage während ich mich schon fertig gemacht habe um loszugehen... Der Abend war wirklich lustig, wir haben echt viel Blödsinn geredet und gelacht :-). Vielleicht hat auch die Happy Hour mit 2-3 Euro pro Getränk statt der üblichen 5-7 Euro ihren Teil dazu getragen, aber der Abend war richtig nett. Und es gab mal wieder einen Beweis dafür, dass betrunkene Finnen aus sich heraus kommen und mit Fremden reden. Auf der Toilette hat mich eine junge Frau etwas auf finnisch gefragt, wie sich kurz darauf später heraus stellte wollte sie, dass ich die Türe für sie öffne. Aber als ihr klar wurde, dass ich kein Finnisch spreche, wurde ich erst einmal in ein längeres Gespräch verwickelt.... 

Donnerstag, 10. November 2011

Das Versicherungschaos...


... wollte ich euch ja noch ein wenig erklären. Wobei ich das ganze ja selbst mehr als verwirrend finde. Eigentlich dachte ich, das kann nicht so schwer werden mit der Krankenversicherung, (Arbeits-)unfall-Versicherung und was man eben braucht, immerhin müsste mir doch jemand auf Arbeit da weiterhelfen können. Aber in der Realität sieht es dann bisher doch leider etwas anders aus. Als ich im August anfing hieß es, mein Gehalt wird die ersten Monate von einer Stiftung kommen. Als ich mich vor dem Umzug in Deutschland etwas schlau gemacht habe, sah es so aus, als müsse man sich generell bei der "Sozialversicherung" KELA anmelden. So ganz klar ist mir bis heute nicht, was die KELA eigentlich ist... Zum einen zahlt sie Arztbesuche und Medikamente, zum anderen auch die finnischen Pendants zu Arbeitslosengeld, Sozialhilfe oder Bafög - alles unter einem Dach. Also habe ich nach der Anmeldung bei der Polizei und beim Bürgeramt die KELA aufgesucht, wo man mir mitteilte, dass ich je nach Bezahlungsart nicht bei der KELA versichert werden könne, oder mich versichern müsse. Die Bezahlung über eine Stiftung erfordere demnach die KELA Anmeldung... Also habe ich das Formular mitgenommen, mit dem man sich auf die Aufnahme in der KELA (aufpassen!!) bewirbt. Ja, obwohl ich mich in der KELA versichern muss, muss ich mich dafür bewerben. Ich habe also alles Notwendige ausgefüllt und auf Arbeit nach einem Arbeitsvertrag gefragt. Diesen hatte ich nicht - ich habe bis heute keinen ;-) Was daran liegt, dass ich keinen wirklichen Arbeitgeber habe. Die Stiftung bezahlt mein Gehalt, hat aber keinen weiteren Einfluss auf meine Tätigkeiten. Genau genommen ist Jukka, der die Stiftungsgelder organisiert hat, der Einzige Mensch, dem ich unterstellt bin, meine Arbeitserfolge berichten muss usw. So gesehen habe ich einen Arbeitsvertrag mit ihm, jedoch nie schriftlich abgeschlossen... dieser Arbeitsvertrag wird wohl ersetzt durch einen Nachweis der Stiftung, dass sie Gehalt für mich zahlen. Dies ist nicht nur bei mir so, sondern bei jedem Studenten der über eine Stiftung bezahlt wird. Also habe ich diesen Zettel, mein Formular und einen Brief des Professors (der aussagte, dass ich für die nächsten 4 Jahre hier promovieren und Gehalt beziehen werde) bei der KELA abgegeben. Der Sachbearbeiter damals meinte auch, dass soweit alles gut aussehe und die Bearbeitung um die 4-6 Wochen dauern könne. Nach der Zeit kam auch ein Brief von der KELA. Nur leider nicht die Bestätigung, dass sie mich versichert haben, sondern die Bitte, meinen Arbeitsvertrag nachzureichen, damit mein Antrag bearbeitet werden kann. Man brauchte also über einen Monat um festzustellen, dass man den Arbeitsvertrag benötigt?! Da ich ja keinen Arbeitsvertrag besitze, habe ich zunächst die Hotline angerufen. Die Dame am Telefon meinte, sie bräuchten einen Vertrag, aber ich könne den auch per Fax senden, wenn es dringend sei. Also ab zum KELA-Büro. Der nette Herr am Schalter legte mir nach einer kurzen Erklärung einen Zettel hin und meinte, ich könne dort aufschreiben, um was es mir geht. Das würde dann in den Computer eingegeben werden und die Sachbearbeiter würden angeblich genau nach solchen Zetteln suchen. Also habe ich den Zettel ausgefüllt, meine Telefonnummer und eMail-Adresse an zwei Stellen hinterlassen, um Rückruf gebeten und der KELA-Angestellte hat am Ende noch ein "dringend"-Zeichen auf den Zettel gemalt. Ich habe auch auf Arbeit nochmal angefragt, ob ich mich wirklich bei der KELA versichern muss - und so sieht es wohl aus. Zwei andere ausländische Doktoranden, die ihr Gehalt auf ähnliche Weise bekommen, hatten keinerlei Probleme dieser Art... Geholfen hat mir all das bis heute nicht sehr viel. Morgen wird unsere Sekretärin ihr Glück in der KELA-Hotline versuchen ;-).

Zusätzlich zur KELA musste ich mich diese Woche auch bei der MELA anmelden - was die Namen angeht sind Finnen scheinbar wenig kreativ ;-). Die MELA ist die Rentenversicherung und Arbeitsunfall-Versicherung ... und für stiftungsbezahlte Studenten ab einer gewissen Gehaltsstufe Pflicht. Außerdem bietet die MELA noch eine Unfallversicherung für die Freizeit an... Bisher dachte ich, diese Versicherung sei in dem Paket meiner Hausratsversicherung eingeschlossen. Ich wollte jedoch nochmal bei der Versicherung nachfragen, wo der Unterschied zwischen ihrer Versicherung und dem MELA-Angebot liege... Und dort wurde mit mitgeteilt, dass ich nie das Versicherungspaket erhalten hätte, da ich über 27 Jahre alt bin. Meine Hausratsversicherung ist also lediglich eine Hausratsversicherung. Und meine Rentenkassen- und Arbeitsunfall-Versicherung habe ich nun auch auf Freizeitunfälle erweitert.

Was nun mit der KELA ist und wie der Spaß weitergeht, bleibt also spannend :-( In meinen Augen etwas zu spannend, da ich (keine Sorge) noch in Deutschland krankenversichert bin... Nur wollen die endlich einen Nachweis über eine andere Versicherung oder deutlich mehr Geld. Ob ich das von der KELA wieder einklagen könnte, wenn man mir den Aufnahme-Nachweis so verspätet zusendet?! ... ach ja, da ich das Versicherungspaket ja altersbedingt nicht abschließen konnte, habe ich ja gar keine Rechtschutzversicherung.

Mittwoch, 9. November 2011

Das normale Laborleben...

... hat mich nun hoffentlich wieder :-). Ich hab den Praktikumsbericht endlich abgegeben, die Übersichtstabellen die der Professor sich gewünscht hat sich auch vorerst auf dem neuesten Stand, auf den ich sie bringen kann und zumindest zum aktuellen Zeitpunkt steht keine Arbeit an, die mich wieder an den PC fesselt. Mein Zwangs-Workaholic-Dasein hat somit hoffentlich ein Ende. Oder zumindest eine längere Pause. Eigentlich sitze ich ja gar nicht so ungern am Rechner und es macht mir auch Spaß Vorträge auszuarbeiten, Bilder und Diagramme möglichst ansprechend zu gestalten und ähnliches, aber in den letzten Tagen waren mir das dann doch zu viele derartige Aufgaben.
Den Versicherungsbericht werde ich euch fleißigen Lesern noch einen Tag schuldig bleiben, da ich mich schon den ganzen Tag auf mein Bett freue und darauf, mal wieder richtig lange zu schlafen, ohne von der Arbeit zu träumen. Die letzten Nächte waren recht kurz und selbst im Schlaf habe ich noch über den Bericht nachgedacht und im Kopf weitergeschrieben... Wer will schon in der Traumwelt von der noch zu erledigenden Arbeit verfolgt werden?!


So viel zu tun...

... und so wenig Zeit. Aber wer kennt solche Situationen nicht?! Mein Bericht ist in der letzten Entstehungsphase und kann morgen endlich abgegeben werden :-). Zum Glück weiß Pirjo, was sich sonst noch auf meiner To-Do-Liste befindet und hat ein Nachsehen. Vermutlich auch, weil ihr Schreibtisch auch nicht gerade leer ist und sie mit den Berichten der anderen Studenten im Moment noch gut beschäftigt ist. Dennoch bin ich froh, wenn ich diesen Bericht morgen endlich hinter mir habe. Das Problem dabei ist nicht einmal das Schreiben, sondern das reduzieren von viel zu vielen Daten auf das wichtigste um einen informativen und lesbaren Bericht zu schreiben, der am Ende nicht 50 Seiten Text und nochmal so viele Seiten Bilder und Tabellen beinhaltet...

Das Teammeeting gestern habe ich aber schon einmal gut überstanden. Matti wollte ja, dass ich einen genaueren Überblick über alle alten Versuche bekomme - was ich wirklich versucht und zum Teil auch erfolgreich umgesetzt habe. Nichts desto trotz brauch ich nochmal Jukkas Hilfe bei einigen Dingen und es wird einfach noch ein paar Wochen dauern, bis ich alles so zusammenstellen kann, wie gewünscht. Dafür habe ich meine Präsentation mit etwas Hintergrundinformationen zur Schilddrüse und dem Protein mit dem ich arbeite aufgepeppt... Was Matti recht gut gefiel und er somit nun auch gern in Jannes Präsentation hätte. Nun mach ich meinem Kollegen der mir sonst bei so vielem Kram hilft noch unnötige Arbeit :-O. Außerdem habe ich die unterschiedlichen Themenbereiche farblich markiert - damit ich und hoffentlich auch meine Kollegen leichter den Überblick behalten. Am Ende von Jannes Präsentation hat er Matti gefragt, ob dieser die Präsentation gerne auf seinem PC abspeichern würde, woraufhin Matti meinte, das sei nichts. Zumindest nichts, was er sich nicht einfach merken könne. Ich habe nach meiner Präsentation meinen USB-Stick einfach entfernt und über die Option, dass Matti etwas speichern wollen würde gar nicht nachgedacht. Das hätte ich wohl tun sollen, denn Matti hatte den Stick dann nochmal eingefordert um meine Folien auf seinem Laptop zu speichern... Das heißt nun entweder, dass meine Präsentation interessantere Informationen beinhaltete oder er sich die Dinge nicht so gut merken kann wie Jannes Daten *nachdenklich schau*.

Den heutigen Tag habe ich erst einmal damit begonnen, mich nochmal um meine finnische Krankenversicherung zu kümmern. Nur so richtig helfen wollte mir auf der Behörde irgendwie keiner... Da ich eine Art Stipendium bekomme - mein "Gehalt" wird von einer Stiftung gezahlt und nicht von einer Firma - muss ich mich bei der normalen finnischen Sozial- und Krankenversicherung anmelden... beziehungsweise bewerben. Dabei treten nur leider mehr Probleme auf, als erwartet. Aber dieses ganze Versicherungsthema ist einen ganzen, eigenen Beitrag wert, mit dem ich euch morgen oder übermorgen erfreuen werde ;-) Denn nun geht es für mich erst einmal ins Bett.

Sonntag, 6. November 2011

Dieser Bericht...

... treibt mich noch in den Wahnsinn. Irgendwie habe ich zwar viele Informationen, kann aber dennoch nichts brauchbares damit erstellen :-(. Das wird eine lange Nacht. Umso mehr freue ich mich nun schon darauf, morgen nach der Arbeit einfach nur ins Bett zu fallen und den Schlaf nachzuholen. Oh ja, das wird schön :-).

Hier noch ein weiterer Stromkasten, der euch hoffentlich ähnlich gut gefällt wie mir...

... auch wenn ich nicht wirklich weiß, was es darstellen soll.


Und da ein Stromkasten etwas wenig ist, um euch so lange mit sowas abzuspeisen, gleich noch ein zweiter Kasten hinterher.

Und auch heute...

... müsst ihr leider mit einem Stromkasten-Bild vorlieb nehmen :-(. Ich hoffe wirklich, dass es Montag Abend besser ist.

Gleich zwei Stromkästen auf einmal, mit alten Fotos vom Marktplatz.


Samstag, 5. November 2011

Wie angekündigt...

... gibt es heute ein Stromkasten-Bild. Ich habe einfach nichts erlebt, außer vor meinem Computer zu sitzen ... Aber es geht mir gut, das ist doch die Hauptsache :-).

Der Stromkasten am Museum für Stadtgeschichte und moderne Kunst. Ich finde, er passt schön zu der Wandbemalung an der Museumsmauer.

Freitag, 4. November 2011

Ein kurzes Lebenszeichen...

... muss nach dem heutigen Tag genügen. Es ist einfach nichts Erzählenswertes passiert. Ich sitze den gesamten Tag am PC und mache mir ziemlich viel Arbeit, weil andere Leute sich in der Vergangenheit etwas weniger Arbeit gemacht haben ;-). Da am Montag das Teammeeting ist, ich den Bericht für den Bildgebungskurs abgeben muss und zu allem Überfluss auch noch ein Finnisch-Test ansteht, wird es auch die kommenden Tage nicht weniger stressig. Und somit auch nicht sonderlich ereignisreicher :-(. Mit anderen Worten: Ihr werdet viele neue Stromkästen kennenlernen. 
Dennoch freu ich mich über jeden tapferen Leser, der sich selbst in so unspannenden Zeiten durch meine Kurzmeldungen kämpft.

Mittwoch, 2. November 2011

Spikes bei + 10°C...

... und andere wetterbedingte Merkwürdigkeiten häufen sich in den letzten Tagen. Obwohl es immer noch "angenehm warm" ist (für Anfang November soweit nördlich...), fahren mittlerweile fast alle Taxis, die Polizei und einige Busse mit Spikes. Nun kenne ich natürlich die Gesetzeslage nicht, eventuell müssen staatliche Fahrzeuge und Beförderungsunternehmen sich mit Spike-Reifen absichern, dennoch ist es für mich irgendwie seltsam. Immerhin liegt noch kein Schnee und es ist weder für die Straße, noch für den Spritverbrauch oder vermutlich auch die Spikes gut, ohne Eis auf dem Boden mit diesen Reifen zu fahren. Dennoch grüble ich, ob ich mir demnächst auch auf das Fahrrad solche Reifen aufziehen lassen sollte. Aber ich werde damit wohl noch warten, bis der erste Schnee liegt... 

Während die Autos schon auf tiefsten Winter eingestellt sind, rennen die Finnen abends noch in Sweatshirts rum. Ich überlege schon, ob ich eine Mütze unter den Fahrradhelm ziehe und andere Leute haben nicht einmal eine Jacke an. Ich rede mir einfach weiter ein, dass es an den Saunagängen liegt. Vielleicht finde ich ja doch eine öffentliche Sauna in meiner Nähe. So langsam gewöhne ich mich an den Spaß :-).

Der Rest des Tages war unspektakulär und arbeitsreich, wie bereits gestern und wohl auch den Rest der Woche.

Dienstag, 1. November 2011

Eine Woche voller Arbeit...

... liegt nun vor mir. Nachdem ich die letzten Tage doch recht kurz gearbeitet bzw. sogar einen Tag frei hatte, muss ich mich nun wieder richtig reinhängen. Bis Montag muss ich den Bericht für den Bildgebungskurs schreiben und meine Teammeeting-Präsentation verbessern und einige Listen zusammenstellen über die bisherigen Versuche. Auf Jukkas Hilfe sollte ich dabei wohl nicht hoffen, da er sich im Urlaub befindet... 

Den heutigen Tag saß ich somit die meiste Zeit am PC und habe kleine Tabellen vervollständigt. Zwischendrin war ich bei meiner Mikroskopie-Vorlesung und habe noch einen Versuch gestartet, den ich nun schon seit einigen Tagen vor mir hergeschoben habe - mit dem Ergebnis, dass sich die Proben für den Versuch schon gestapelt haben. Aber nun liegt nur noch die Auswertung vor mir, die für morgen geplant ist und mir genug Wartezeit für weitere Tabellen beschert. 

Insgesamt werden die nächsten Tage bzw. 3-4 Wochen recht arbeitsintensiv, erwartet also keine allzu spannenden Berichte ;-). Das heutige Highlight war eine Frau, die in kurzer Hose und ärmelfreiem Shirt am Morgen zur Uni gerannt ist. Mir persönlich wäre das ja zu kalt in der Kleidung, ich rüste mich auf dem Fahrrad mit einer gefütterten winddichten Jacke und Handschuhen. Aber vielleicht sollte ich nur häufiger von der Sauna aus in kalte Gewässer hüpfen, dann würde mir die Kälte eventuell auch nichts ausmachen.

Montag, 31. Oktober 2011

Der letzte gemeinsame Abend...

... mit meinen Eltern ist heute angebrochen. Tagsüber musste ich heute wieder auf Arbeit. Allerdings war ich kurz vor drei ein wenig genervt von den vielen Excel-Tabellen, die ich erstellen muss um meinem Professor alle gewünschten Daten geben zu können, dass ich Feierabend gemacht habe. Ich werde wohl jetzt nochmal ein bis eineinhalb Stunden daran basteln. Durch den frühen Feierabend konnte ich nochmal einen Nachmittag und den Abend mit meinem Besuch verbringen :-). Meine Eltern waren gerade in einem Cafe am Marktplatz, so dass wir uns in der Innenstadt getroffen und ein wenig durch die Läden geschaut haben. Anschließend sind wir nochmal in meine Wohnung gegangen, um den Koffer in dem all die schönen Geschenke und Importwaren transportiert wurden ins Hotel zu bringen. Zum Ausklang des Abends haben wir ein Restaurant aufgesucht, welches mir von einer Kollegin auf der Suche nach finnischen Speisen empfohlen wurde. Scheinbar gibt es keine typischen finnischen Gerichte - oder recht wenige. Regionale Spezialitäten wie die Karelischen Piroggen, Kalakukko, das Brot mit Fischfüllung, oder schwarze Pferdewurst aus Turku gibt es natürlich. Aber eine wirklich finnische Küche mit landestypischen Zubereitungsmethoden sucht man wohl mehr oder weniger vergeblich. Dafür gibt es wohl Speisen aus finnischen Zutaten. Das Restaurant heute servierte also Essen aus finnischen Produkten. Unter anderem Rentier- und Elchfleisch, Wildente, Rote Beete-Suppe und Hühnchenschenkel mit Lakritz-Soße. Dazu bot sich noch eine angenehme Atmosphäre und das Chinesisch-Finnische Geschäftsessen am Nachbartisch hat für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Alles in allem hatten wir also einen lustigen, sehr schönen letzten gemeinsamen Tag in Turku. Morgen fliegen meine Eltern dann gegen Mittag über Helsinki wieder zurück nach München und ich werde mich im Büro und hoffentlich auch ein wenig im Labor betätigen. An Weihnachten bin ich ja dann wieder in Deutschland und bis dahin bleibt uns noch Skype zum kommunizieren. Und bei meiner To-Do-Liste wird mir die Zeit bis zum Weihnachtsurlaub sowieso sehr kurz vorkommen ;-).

Sonntag, 30. Oktober 2011

Das Burgmuseum ...

... ist echt genial. Endlich mal eine Attraktion mit mehrsprachiger Ausschilderung. Zumindest Schwedisch und Englisch waren neben Finnisch verfügbar. Und in vielen Räumen fanden sich noch erklärende Hefte auf weiteren Sprachen wie Russisch, Deutsch und Französisch. Und es schien so, als würde die gesamte Burganlage für die Ausstellung genutzt werden. Wir haben da drin problemlos mehrere Stunden zugebracht... Hier mal ein gaaaanz kleiner Einblick ins Museum :

Schon die Architektur und original Einrichtung der Räume war interessant...

 Nachgebaute Deckenkonstruktion in einem Teil der Burg, der im zweiten Weltkrieg abgebrannt ist.

 Die Burg-Kirche mit zwei Königslogen in der ersten "Reihe".

Türdekoration.

In einigen Räumen der Burg wurden die verschiedenen Einrichtungsstile der letzten Jahrhunderte ausgestellt, wie sie in der Burg selbst, beim Adel und beim normalen Bürgertum zu finden waren... Natürlich gab es noch viele weitere Ausstellungsstücke vom Schmuck über Porzellan und Silber, Kleidung bis hin zu Folterinstrumenten. Das kennt man ja im Großen und Ganzen von anderen Burgen und Schlössern mit Museen. 

Eine alte Kirchen-Figur, die in der alten Burg-Kapelle ausgestellt wurde...

... konnte genauso besichtigt werden, wie alte Ladenschilder oder Geldtruhen.

Nach dem umfangreichen Museumsbesuch in der Burg haben wir den Rückweg in die Stadt angetreten und uns vergleichsweise spät an einem Mittagsbuffet gestärkt. Den Nachmittag verbrachten wir dann im Museum für Stadtgeschichte und moderne Kunst - wobei wir uns mehr auf den Teil über das alte Turku beschäftigt haben. 1992 wurde bei Ausgrabungen entdeckt, dass entgegen bisherigen Annahmen um den alten Marktplatz nahe dem Dom herum viele Steinbauten existierten. Denn auf alten Stadtplänen waren in diesem Bereich keine Häuser eingezeichnet. Doch bei den Ausgrabungen wurden alte Gebäudemauern freigelegt, die heute in dem Museum besichtigt werden können. Man läuft dort sozusagen unterirdisch durch die alte Stadt, viele Tafeln auf Finnisch, Schwedisch und Englisch erklären dem Besucher dann noch vieles über das damalige Leben in der Stadt und der Relevanz dieses Ausgrabungs-Fundes.
 Kleiner Einblick in die "Unterwelt" Turkus im Museum für Stadtgeschichte und moderne Kunst.

Die Ausstellungen zur modernen Kunst lagen in den oberen Geschossen des Gebäudes. Eine der beiden gezeigten Ausstellungen bestand aus vielen Video-Leinwänden in unterschiedlichen Räumen, auf denen Filmaufnahmen abgespielt wurden. Zum Teil richtige Spielfilme und teilweise irgendwelche "Amateur"-Aufnahmen kurzer Szenen - sehr, sagen wir mal, gewöhnungsbedürftig. Die andere Ausstellung überzeugte vor allem mit den Räumen, in denen die Exponate ausgestellt waren. Schöne hohe Decken mit ein wenig Stuck, toller Holzboden... und mittendrin in Bilderrahmen gepackter Müll, Bilder aus schwarzen Punkten und andere "Kunst" in Form von Bildern und Skulpturen.
Der Ausgrabungs-Teil des Museums ist wirklich einen Museumsbesuch wert, die Kunstausstellungen hätte man sich meiner Meinung nach sparen können. Eine Ausstellung der Funde in den ausgegrabenen Häusern wäre da wohl interessanter gewesen.

Nach dem zweiten Museumsbesuch hat sich meine Mutter ein wenig ausgeruht, während ich mit meinem Vater die Einkaufscenter unsicher gemacht habe - mit Erfolg, ich habe endlich neue Winterstiefel gefunden, die mich hoffentlich sicher durch den Winter bringen ohne abfrierende Zehen... Für die glatten Tage wurden mir bereits Spike-Aufsätze für die Schuhe mitgebracht. Wenn der Winter nun kommt, bin ich gut gerüstet. Zumindest hoffe ich das :-).


Samstag, 29. Oktober 2011

Bohren, Schrauben, Hämmern...

... war heute die Devise. Da ich handwerklich nicht sonderlich begabt bin - vor allem nicht im Umgang mit Bohrmaschinen - lagen seit dem IKEA-Besuch mit meinem Bruder immer noch einige Dinge unbefestigt in der Wohnung und warteten auf ihren großen Einsatz. Und für einige der Dinge war es heute soweit. Mein Vater hat die Gardinenstange im Wohnzimmer angebracht, auch mein CD-Regal hängt nun wieder und in der Küche gibt es endlich eine Tischplatte, die ich bei Bedarf hochklappen kann, jedoch nicht permanent Platz wegnimmt. Außerdem wurden meine Fenster geputzt und andere Kleinigkeiten in der Wohnung erledigt. Da ich nicht gut im Umgang mit Werkzeug bin, ist auch keine Ausstattung nicht sonderlich gut. Kleinkram zum Zusammenschrauben von Dingen habe ich mittlerweile einiges angesammelt. Genauer gesagt, ich wurde von netten, fürsorglichen Menschen "genötigt", etwas anzusammeln. Heute kam eine Schlagbohr-Maschine hinzu, da der Akkubohr-Schrauber, den mir Linnea ausgeliehen hatte und der immer noch in meiner Wohnung ist, an seine Grenzen geraten ist... Glücklicher Weise ist Werkzeug eines der wenigen Dinge, die in Finnland günstiger zu sein scheinen, als in Deutschland (bzw. es gibt anscheinend günstigere Firmen für Gelegenheits-Heimwerker als in Deutschland). Auch ein paar neue Schrauben haben ihren Weg vom Laden in meinen Besitz gefunden. Ich hoffe, damit ist meine Werkzeugsammlung nun komplett. 
Leider hat die ganze Aktion doch deutlich länger gedauert, als erwartet. Schon allein, weil wir den Baumarkt zweimal aufsuchen mussten. Somit hatten wir von dem sonnigen Tag leider nicht allzu viel mitbekommen, außer den Sonnenstrahlen auf dem Weg zum Einkaufen. Rückblickend wäre es wohl besser gewesen, bei dem grauen Wetter gestern zu Heimwerken und heute die Stadt zu erkunden. So hoffe ich einfach, dass das Wetter noch ein bis zwei Tage so schön bleibt und wir morgen die Sonne in vollen Zügen auskosten können.

Der erste Tag der Stadtbesichtigung...

... liegt hinter uns. Als erstes ging es zum Markt und anschließend eine Runde durch die Markthalle, finnische Lebensmittel begutachten :-). Anschließend wollten wir die orthodoxe Kirche am Marktplatz besichtigen, die allerdings geschlossen war. Deshalb haben wir uns mit einem Umweg über das nächste Shopping-Center auf dem Weg zum Dom zu Turku gemacht. Da man mit der Besichtigung aller Seitenräume recht viel Zeit verbringen kann, haben wir uns anschließend erst einmal auf einem der Schiffe auf dem Fluss gestärkt. Nach dem Mittagessen stand die Erkundung der Parks auf der Ostseite des Flusses an, die auf kleinen Hügeln liegen. Auf einem der Hügel kann man von der anderen Flussseite ein großes Gebäude mit einer blauen Kugel auf dem Dach erkennen. Da ich nicht sagen konnte, was dieses Gebäude ist, wollten wir es uns genauer ansehen. Es handelt sich dabei um ein altes Observatorium, in dem heute das Niederländische Konsulat untergebracht ist. Außerdem befindet sich daneben ein alter Wasserspeicher, in dem eine Kunstausstellung zu finden war.


 Das niederländische Konsulat.

In dem Park waren auf verschiedenen Höhen Metallschilder angebracht, die den Meeresspiegel in den letzten 7000 Jahren markiert hatten. Nach dem Ende der Eiszeit floss das Schmelzwasser in den Bereich der heutigen Ostsee ab und brach irgendwann vor etwa 7000 Jahren zur Nordsee durch. Zeitgleich fing die Landmasse an, sich anzuheben, da das Gewicht des Eises das Land nicht mehr nach unten drückte. Bis heute erholt sich das Land von der Last der Eiszeit und hebt sich weiter an. Es ist schon faszinierend zu sehen, wie hoch das Wasser mal stand bzw. wie tief das Land mal lag.

 Das Schild markiert den Wasserstand im Jahre 5000 vor Christi. Etwa auf Höhe des Weges rechts im Bild lag die Marke für das Jahr 4000 vor Christi.

 2000 Jahre vor Christi Geburt.


Und um das Jahr 0 herum. An der Mauer die links zu sehen ist findet sich das Schild für den Meeresspiegel um 1000 vor Christi. Klar, 1000 Jahre sind eine lange Zeit, dennoch verrückt, wie sehr sich das Land nach oben gehoben hat in dieser Zeit.


Nach diesem Ausflug ins Grüne stand ein Besuch beim Kunstmuseum auf dem Programm. Freitag nachmittag ist der Eintritt zum Museum frei, so dass wir diese Chance nutzen wollten. Zum Glück haben wir uns die Bilder kostenlos ansehen können, denn zumindest die "Carl Larsson"-Ausstellung in der unteren Etage traf nicht wirklich unseren Geschmack. Die ersten Bilder waren ja noch ganz nett anzusehen, alles sehr idyllisch und realitätsnah. Doch nach etwa 30 Bildern fing dieser Stil des Malens an, langweilig zu werden. Leider lagen da noch mehr Ausstellungsstücke vor uns, als bereits hinter uns. Die Ausstellung auf der oberen Etage sagte uns schon mehr zu. Allein schon durch das Ausstellen der Werke verschiedener Künstler kam eine willkommene Abwechslung rein... 
 Zum Ausklang des Tages ging es nochmals in ein anderes Einkaufszentrum - man muss ja mal zeigen, wie viele Moomin-Produkte so verkauft werden - und in ein indisches Restaurant zum Abendbrot. Leider spielte das Wetter heute nur bedingt mit. Auch wenn sich der seeehr schwache Nieselregen recht schnell am Vormittag legte, blieb es den gesamten Tag grau, diesig und kalt. Ich hoffe nur, dass es sich in den nächsten Tagen doch noch bessert. Die Stadt sieht bei Sonnenschein einfach um einiges schöner aus.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Heute sind meine Eltern ...

... hier eingeflogen und vor uns liegen vier volle Tage zum Erkunden der Stadt :-). Den morgigen Tag habe ich Urlaub und heute bin ich auch etwas früher von der Arbeit gegangen, um rechtzeitig am Flughafen zu sein und sie abzuholen. Anschließend sind wir zunächst kurz zu meiner Wohnung gefahren um einen Koffer mit "Mitbringseln" aus der Heimat abzustellen und dann ging es weiter in ihr Hotel. Auf dem Weg zurück in meine Wohnung haben wir noch einen kurzen Umweg über den nächstgelegenen Supermarkt gemacht - zum einen Teil, um Wasser zu kaufen, zum anderen Teil um einfach mal die Preise fürs finnische Gemüse, Wasser usw. zu zeigen... Wieder meiner Wohnung durfte ich dann all die Mitgebrachten Waren auspacken :-) Vanille-Kakao, seeeeehr leckere Schweizer Trinkschokolade, Kaffeepads... Der Küchenvorrat ist nun wieder aufgestockt. Und Winterstiefel, Spikes für die Schuhe, Winterjacke, Handschuhe und Mütze waren auch dabei. Meine Familie macht sich scheinbar sorgen, dass ich den kalten, rutschigen Winter hier nicht heil überstehe. Zum Abschluss des Abends ging es noch zum Abendbrot in die alte Schule. Leider hat der Nieselregen von weiteren Spaziergängen nach dem Essen abgehalten. Ich hoffe nur, dass das Wetter morgen etwas mehr mitspielt. Die letzten Tage war es so schön, viel Sonne, kein Regen. Und genau heute wurde es wieder herbstlicher :-(.