... so kann er was erzählen. Und wie ich was
erzählen kann, nach drei Wochen außer Haus :-). Aber um eure Aufnahmefähigkeit
und meine Finger ein wenig zu schonen, stückle ich den Reisebericht wie gewohnt
in kleinere Teile. Ihr müsst euch also noch 2-3 Tage gedulden für die ersten
Eindrücke aus Indien.
Denn zum Beginn meiner Reise ging es für eine
Konferenz nach Dresden - mit einem Zwischenstopp in Berlin. Erfreulicher Weise
hatte ich diesmal ein wenig Begleitung für die Konferenz und musste die Zeit
vor und nach den Vorträgen nicht allein rumbringen oder mir wieder über
Couchsurfing nette Leute suchen, mit denen man Zeit vor Ort verbringen kann.
Zwei andere Doktoranden in unserer Abteilung, Janne und Matias, hatten sich
auch für das Meeting in Dresden angemeldet. Und die beiden Jungs wollten
unbedingt noch ein wenig Sightseeing in Berlin betreiben, bevor wir weiter nach
Dresden fuhren. Glücklicher Weise hat mir Alexa, eine Freundin aus der Zeit meines
Bachelor-Studiums in Köthen angeboten, dass wir drei eine Nacht bei ihr in
Berlin bleiben könnten. Somit flogen wir einen Tag früher als notwendig, am
Donnerstag dem 11.10. sehr früh morgens von Turku nach Berlin. Nachdem wir beim
Umsteigen am S-Bahnhof von Alexa den Schlüssel zu ihrer Wohnung bekommen hatten
und das Gepäck in der Wohnung deponiert hatten, fuhren wir zurück in die Stadt
um uns Berlin anzusehen. Auf dem Programm standen die richtig typischen
Touri-Orte: Alexanderplatz, Fernsehturm, Weltzeituhr, Dom, Unter den Linden,
Humbold-Universität und das Brandenburger Tor.
Der Fernsehturm.
Das Brandenburger Tor.
Der Berliner Dom.
Ein Kunstprojekt zum Thema Integration.
Nach dem Kulturprogramm haben wir uns eine Bar
ausgesucht, in der Janne und Matias als Bierfans auf ihre Kosten kommen konnten
- Janne hat das zweifelhafte Ziel, jedes Bier der Welt zu probieren. Keine
einfache Aufgabe... Nach der Pause in der Bar war es auch schon Zeit, uns
wieder mit Alexa und einem Freund von ihr zum Abendessen zu treffen. Wieder bei
ihr zuhause haben wir noch eine ganze Weile geredet, immerhin haben wir uns seit
dem Bachelorstudium nicht mehr gesehen.
Freitag vormittag fuhren Matias, Janne und ich
mit dem Zug weiter nach Dresden. Die Organisatoren der Konferenz (ein Treffen
von jungen Wissenschaftlern in der Endokrinologie) hatten ein Hörsaalgebäude
der TU Dresden für die Vortragsreihen ausgewählt und uns Teilnehmer nebenan im
Gästehaus der Universität einquartiert. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten,
ging es auch schon los mit der ersten Vortragsreihe... und Matias Vortrag war
ein Teil davon. Als Abendbeschäftigung war eine Stadtführung durch Dresden bei
Nacht geplant - einmal quer durch die Altstadt und dann über die Elbe, um in
der Neustadt noch in eine Bar einzukehren.
Die Semperoper bei Nacht.
Das Schloss...
... mit dem Fürstenzug.
Die Frauenkirche darf natürlich nicht fehlen.








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