Freitag, 2. November 2012

Wenn jemand eine Reise tut...

... so kann er was erzählen. Und wie ich was erzählen kann, nach drei Wochen außer Haus :-). Aber um eure Aufnahmefähigkeit und meine Finger ein wenig zu schonen, stückle ich den Reisebericht wie gewohnt in kleinere Teile. Ihr müsst euch also noch 2-3 Tage gedulden für die ersten Eindrücke aus Indien. 
Denn zum Beginn meiner Reise ging es für eine Konferenz nach Dresden - mit einem Zwischenstopp in Berlin. Erfreulicher Weise hatte ich diesmal ein wenig Begleitung für die Konferenz und musste die Zeit vor und nach den Vorträgen nicht allein rumbringen oder mir wieder über Couchsurfing nette Leute suchen, mit denen man Zeit vor Ort verbringen kann. Zwei andere Doktoranden in unserer Abteilung, Janne und Matias, hatten sich auch für das Meeting in Dresden angemeldet. Und die beiden Jungs wollten unbedingt noch ein wenig Sightseeing in Berlin betreiben, bevor wir weiter nach Dresden fuhren. Glücklicher Weise hat mir Alexa, eine Freundin aus der Zeit meines Bachelor-Studiums in Köthen angeboten, dass wir drei eine Nacht bei ihr in Berlin bleiben könnten. Somit flogen wir einen Tag früher als notwendig, am Donnerstag dem 11.10. sehr früh morgens von Turku nach Berlin. Nachdem wir beim Umsteigen am S-Bahnhof von Alexa den Schlüssel zu ihrer Wohnung bekommen hatten und das Gepäck in der Wohnung deponiert hatten, fuhren wir zurück in die Stadt um uns Berlin anzusehen. Auf dem Programm standen die richtig typischen Touri-Orte: Alexanderplatz, Fernsehturm, Weltzeituhr, Dom, Unter den Linden, Humbold-Universität und das Brandenburger Tor. 

 Der Fernsehturm.

 Das Brandenburger Tor.

Der Berliner Dom.

 Ein Kunstprojekt zum Thema Integration. 

Nach dem Kulturprogramm haben wir uns eine Bar ausgesucht, in der Janne und Matias als Bierfans auf ihre Kosten kommen konnten - Janne hat das zweifelhafte Ziel, jedes Bier der Welt zu probieren. Keine einfache Aufgabe... Nach der Pause in der Bar war es auch schon Zeit, uns wieder mit Alexa und einem Freund von ihr zum Abendessen zu treffen. Wieder bei ihr zuhause haben wir noch eine ganze Weile geredet, immerhin haben wir uns seit dem Bachelorstudium nicht mehr gesehen.

Freitag vormittag fuhren Matias, Janne und ich mit dem Zug weiter nach Dresden. Die Organisatoren der Konferenz (ein Treffen von jungen Wissenschaftlern in der Endokrinologie) hatten ein Hörsaalgebäude der TU Dresden für die Vortragsreihen ausgewählt und uns Teilnehmer nebenan im Gästehaus der Universität einquartiert. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, ging es auch schon los mit der ersten Vortragsreihe... und Matias Vortrag war ein Teil davon. Als Abendbeschäftigung war eine Stadtführung durch Dresden bei Nacht geplant - einmal quer durch die Altstadt und dann über die Elbe, um in der Neustadt noch in eine Bar einzukehren. 

 Die Semperoper bei Nacht. 

 Das Schloss...

 ... mit dem Fürstenzug.

 Die Frauenkirche darf natürlich nicht fehlen.

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