... scheinen sich mit der Kunst auszukennen, ihre Angestellten durch ein
gelegentliches Lob zu motivieren. Gelegentlich kommt von meinem Betreuer als
Reaktion auf meine Versuchsergebnisse nur eine eMail in der er lobt, wie gut
die Daten aussehen und wie viel ich arbeite. Gestern Abend fand ich dann in
meinem eMail-Postfach eine sehr nette Bewertungen meines Vortrags von meinem
Professor und heute gab es noch von anderer Seite Lob. Auch wenn ich persönlich
meinen Vortrag nicht so gut fand - etwas mehr Zeit um den Vortrag zumindest
einmal zu üben, wäre gut gewesen... Aber ich musste ja meine Vorbereitungen
zuhause liegen lassen ;). Dennoch hört man positive Resonanz doch immer gerne,
und sie hilft dabei, sich für weitere Versuche zu motivieren. Selbst an langen,
stressigen Tagen. Ich bin mir nur noch nicht so sicher, ob Finnen genau
deswegen gelegentlich ein Lob austeilen, um die Mitarbeiter ein wenig zu
motivieren.
Wie dem auch sei, für den heutigen Tag hat diese Taktik - beabsichtigt oder nicht - gut funktioniert. Und am Nachmittag kam noch ein zweiter Motivationsschub hinzu, als ich unserer neuen Kollegin, die nun als "Post-Doc" ihre erste Berufserfahrung nach der Doktorarbeit sammelt, ein paar Dinge erklären konnte. Ich konnte Wissen weitergeben, das ich vor einigen Monaten selbst noch nicht besaß :).
Wie dem auch sei, für den heutigen Tag hat diese Taktik - beabsichtigt oder nicht - gut funktioniert. Und am Nachmittag kam noch ein zweiter Motivationsschub hinzu, als ich unserer neuen Kollegin, die nun als "Post-Doc" ihre erste Berufserfahrung nach der Doktorarbeit sammelt, ein paar Dinge erklären konnte. Ich konnte Wissen weitergeben, das ich vor einigen Monaten selbst noch nicht besaß :).
Ich weiß, diese Arbeitstag-Zusammenfassungen sind nicht allzu spannend für euch. Ich hätte euch auch viel lieber etwas von wunderschönen Polarlichtern erzählt, die man hier dank der starken Sonnenwinde super sehen konnte! Aber leider scheint es der Himmel über Turku nicht gerade gut zu meinen mit mir bzw. meinen Absichten, Nordlichter zu sehen. Jedes Mal, wenn starke Sonnenwinde gemeldet werden, bildet sich über der Stadt eine dichte Wolkendecke. Da hilft es nicht einmal mehr, aus dem Stadtzentrum raus zu gehen/fahren und im direkten Umland einen Blick Richtung Norden zu wagen. Aber ich habe ja noch etwas mehr als drei Jahre vor mir, in denen sich die Wolken zu einem solchen Ereignis doch einmal verflüchtigen könnten. Und eventuell bietet sich auch einmal die Gelegenheit, Lappland im Frühling zu besuchen, wenn die Wahrscheinlichkeit für Polarlichter am höchsten ist.
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