Freitag, 11. Mai 2012

Am 6. Tag der Madrid-Reise...

... mussten wir ein weniger kulturelles Programm suchen. Es war der 1. Mai und fast alle Museen und Einrichtungen waren geschlossen. Aber das Wetter hatte sich zum Feiertag auch mal etwas ins Zeug gelegt, und tatsächlich mal für einen weitestgehend sonnigen Tag gesorgt. Somit fiel unsere Wahl auf einen Tag im botanischen Garten Madrids. Also ging es nach dem Frühstück zunächst mit der Metro zur Haltestelle "Banco de Espana", von der aus ein kleiner Park vorbei am Museo del Prado zu dem botanischen Garten führt. Wie sich heraus stellte, war dieser kleine Park und die angrenzende Straße der Haupttreffpunkt für die 1. Mai Demonstrationen, so dass wir - gegen den Strom laufend - deutlich länger als geplant für unseren Weg von der Metro bis zum botanischen Garten gebraucht haben. Unterwegs haben wir noch einen kleinen Abstecher zur Kirche gemacht, die hinter dem Museo del Prado liegt, bevor es letztendlich in den botanischen Garten ging.
 
Am  Eingang des Botanischen Gartens.

 Natürlich bot der botanische Garten eine Vielfalt an Blumen,...

 Bäumen...

 ... und noch mehr Blumen. 

 Aber auch ein Erpel hat sich in den Garten verirrt... 

 ... um sich im Teich ein wenig zu Baden. 

Nach einem langen Spaziergang im botanischen Garten und einem recht späten Mittag essen haben wir zu Fuß den Rückweg zum Stadtzentrum angetreten. Da wie gesagt so ziemlich alle Museen geschlossen waren, haben wir den Nachmittag in der Stadt verbracht, eine heiße Schokolade mit Churroz - einer Art Spritzgebäck - getrunken und einen letzten Stadtbummel durch Madrid gemacht. Am Abend hieß es dann bereits wieder Koffer packen, denn am nächsten Tag ging es zurück nach Turku.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Der 5. Tag in Madrid...

... war mehr der Tag des Ausflugs nach Toledo, als wirklich ein Madrid-Tag. Am Morgen ging es vom Hotel mit der Metro zum Bahnhof - der mit der Palmenvorhalle - wo wir noch kurz gefrühstückt haben, bevor wir die Sicherheitsschleusen passiert haben. Nach den Bombenanschlägen in Madrid 2004 wurden diese Sicherheitsvorkehrungen an den Zugstationen in und um Madrid eingeführt. Nach einer dreiviertel Stunde Zugfahrt waren wir dann in Toledo. In dem Stadtpaket, das wir am Vortag noch am Bahnhof gekauft haben, war eine Tour mit einem Hop on/Hop off-Bus beinhaltet. Der Bus fuhr einmal außen um die von einer Flussbiegung eingegrenzten Altstadt herum. Der Blick auf die Stadt ist vermutlich der wichtigere Grund, diese Busse ins Reisepaket zu packen, der Weg vom Bahnhof zur Stadt wäre auch mit öffentlichen Bussen oder per Taxi leicht zu bewältigen. Nach einem Stop um die Aussicht zu genießen, wurden wir mit dem Bus noch in die Innenstadt gefahren.

 Der Fluss, der Toledo einschließt.

 Blick auf die Altstadt.

Ausblick auf die Kathedrale Toledos.

Neben den Zugtickets und der Busfahrt war auch der Eintritt in drei Kirchen und die Toledo-Karte, die in viele weitere Kirchen und Museen Eintritt gewährt, in dem Toledo-Reisepaket enthalten. Das erste Ziel war die gothische Kathedrale. Allein in diesem Gebäude konnten sich meine Eltern über eine Stunde aufhalten. Zugegeben, das war nicht sonderlich schwer, es gab einen Hinterhof, in dem man mehrere Grabmäler und einen kleinen Garten finden konnte. Und ein kleines Museum mit Gemälden von El Greco gab es auch... Kurz nachdem wir die Kathedrale wieder verlassen hatten, hat uns ein kurzes Gewitter überrascht, vor dem wir uns dann in die alte Synagoge der Stadt geflüchtet haben. Die Synagoge wurde während der spanischen Inquisition in eine Kirche umgewandelt und dient heute als Museum. Vor dem Mittagessen stand dann noch eine dritte Kirche auf dem Programm. Für den Nachmittag war eine weiter Kirche geplant und meine Eltern wollten den "Spaziergang durch die Gassen Toledos" ausprobieren, der im Reiseführer beschrieben war. Es blieb natürlich auch noch genug Zeit, den einen oder anderen Souvenir-Laden anzusehen - ich habe also auch einen Toledo-Pin für meine Pinsammlung gefunden.
Nach 10 Stunden im vergleichsweise sonnenreichen Toledo (trotz des Gewitters!!) ging es mit dem Zug zurück nach Madrid.

 Kirche Nummer 3.

 Die Kathedrale aus der Ferne.

Ein Einblick in die Gassen.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Auch Tag 4 in Madrid...

... hielt viel Kunst für uns parat. Am Vormittag ging es in das Museo Reina Sofia - das Madrider Museum für moderne Kunst. In diesem Museum befinden sich ganze Räume mit Werken von Pablo Picasso, im Gegensatz zu den mit Bildern vollgepackten Räumen des Museo del Prado hat im Museo Reina Sofia sogar ein Kunstwerk von Picasso seinen eigenen Raum erhalten. Dem zugegeben sehr großen Gemälde "Guernica" wird also die ungeteilte Aufmerksamkeit der Besucher zuteil. Neben Picassos Gemälden kann man in diesem Museum Werke von Miró, Dalí und Gris bewundern. Oder anders gesagt, von Surrealismus über Kubismus bis hin zum Expressionismus konnte man die Werke namhafter Künstler ansehen. Insgesamt gefiel mir dieses Museum allein schon deshalb besser, weil die Räume logischer aufgebaut waren und man nicht ständig verwirrt war, welche Gemälde man nun schon gesehen hat und wo man noch nicht war. Nach der Tour durch die Kunst des 20. Jahrhunderts haben wir noch einen kurzen Abstecher in die Kunst der Zeit von 1968-1988 geworfen, bevor wir unser Kunstprogramm dann wieder beendet haben. Da das Fotografieren in den meisten Bereichen des Museums - sprich dort, wo nicht Picassos wichtigste Werke hingen - erlaubt war, kann ich euch nun mit Bildern aus der Ausstellung überhäufen:

 Dalí

 Und hier hört es schon auf mit dem Wissen über den Künstler. Ich hätte es irgendwo aufschreiben sollen. Zumal mir persönlich dieses Bild gut gefiel.

 Auch hier: Keine Ahnung :(.

 Ich finde ja, das hat etwas von den Kritzeleien, die man beim Telefonieren so nebenbei malt. Aber meiner Mama zuliebe, habe ich auch hiervon ein Foto gemacht. Ihr könnt ja in den Kommentaren schreiben, ob euch so etwas gefällt :).

 Neben Bildern gab es auch plastische Kunstwerke.

 Mal noch ein paar Einblicke in die Kunst von 1968-1988.

 Mir wurde gesagt, das Bild sehe aus, wie die genetischen Fingerabdrücke die Biologen erstellen. Ich finde ja, wenn die Daten so aussehen, sollte man den Versuch nochmal wiederholen.

Die Geschichte von einen der auszog, um die Furcht zu untersuchen.


Am Nachmittag haben wir die Stierkampf-Arena Madrids besucht und eine Führung mitgemacht, da man das Gebäude sonst nicht besichtigen kann. Für mich als Biologen war das interessanteste an der Führung die Erklärung, weshalb vor der Arena ein Denkmal für Alexander Fleming steht. Da wohl die meisten Toreros früher an Entzündeten Wunden nach den Kämpfen starben, hat die Entdeckung des Penicillins die Todesfälle von Toreros in Folge eines Kampfes deutlich verringert. Zumal die meisten Verletzungen sich wohl an den Beinen befinden. Hier also die Statue:

Fleming-Denkmal vor der Stierkampf-Arena.

 Die Arena von vorne...

und von der Seite.

Das nächste Ziel war der Bahnhof Madrids, um Tickets nach Toledo für den kommenden Tag zu holen. Zum Abschluss des Tages ging es wieder zum Sol - dem Platz mit der Bären-Statue - und diesmal gelang es uns sogar, die Bodenplatte zu finden, die die Mitte der Madrider Altstadt markiert. Alle Entfernungen bis Madrid werden von diesem Punkt aus gemessen. Nach diesem Erfolg haben wir noch ein paar Tapas zum Abendbrot gegessen und uns wieder zum Hotel zurück begeben - schließlich stand am nächsten Morgen der Tagesausflug zum Weltkultur-Erbe Toledo an.




Montag, 7. Mai 2012

3 Tage Regenwetter in Madrid...

... haben uns schließlich dazu ermuntert, dem schlechten Wetter für einige Stunden zu entkommen und uns in ein Kunstmuseum zu flüchten. Naja, nicht irgendein Kunstmuseum - am dritten Tag des Urlaubs ging es ins Museo del Prado. Die Sammlung des Museums umfasst über 7.000 Werke, wovon jedoch nur rund 1.000 Gemälde ausgestellt sind. Und wenn man mich fragt, sind selbst das noch zu viele Bilder für ein Museum. Nicht, dass ich prinzipiell etwas gegen Kunstmuseen hätte. Ich frage mich nur, wie viele Eindrücke ein Mensch am Tag aufnehmen kann. Mal davon abgesehen, dass die dort hängenden Gemälde früher dafür geschaffen wurden, alleine einen Raum zu dominieren und nun zu Zehnt oder zu Zwanzigst in einen Museumsraum gezwängt werden... Andererseits, wie sonst sollte man die Möglichkeit bekommen, einen Blick auf die unterschiedlichen Gemälde zu bekommen?! 
Über drei Stunden haben wir uns also im Museo del Prado aufgehalten, zwischen Werken von Rembrandt, Tizian und Goya und noch so vielen anderen.

  Haupteingang des Museo del Prado. Der Eingang ist nur deshalb Menschenleer, weil das Bild am 1. Mai aufgenommen wurde. Sobald das Museum offen ist, sieht man eine lange Menschenschlange vor dem Haupteingang. Mit der Madrid-Karte kann man den Seiteneingang benutzen und muss deutlich weniger Wartezeit einrechnen. Vor allem bei Regenwetter ist das toll :)

Rückseite des Prado.

Nach der Museumstour und einem kurzen Mittagessen haben wir uns in den nächsten Bus gesetzt und sind zu einem altägyptischen Tempel mitten in Madrid gefahren: dem Templo de Debod. Dieser Tempel wurde in Ägypten vor der Überflutung durch den Assuam-Staudamm gerettet und einige Jahre später der Stadt Madrid geschenkt und in einem Park wieder aufgebaut.

 Ausblick auf den Palazzo Real vom Park des Templo de Debod aus.

Der Tempel. Leider mal wieder mit Regenwolken.

Warum ich so auf dem schlechten Wetter rumhacke?! Ich hatte meinen Koffer falsch gepackt. Nachdem der erste sonnige Sonntag in Turku - an dem ich Geocachen war - unvorstellbar warm war, habe ich die vorhergesagten Temperaturen einfach überschätzt. Und zusätzlich dazu, dass ich nur einen Pullover neben all meinen T-Shirts eingepackt habe, ließ mich das gute Wetter in Turku so übermütig werden, am Abfahrtstag meine Winddichte Jacke gegen eine normale Sweatjacke zu tauschen... Wenigstens hatte ich nicht auf die Regenjacke verzichtet ;). Dennoch gefiel mir die Idee, den Rest des Nachmittags damit zu verbringen, uns die spanischen Einkaufszentren näher anzusehen. Allein schon, weil Läden gut temperiert und trocken sind. Nach dem erfolglosen Shopping - Sommerkleidung passte nun einmal nicht zum Regenwetter - haben wir den Rückweg in die Innenstadt angetreten. Dort, auf dem Plaza de la Puerta del Sol (nennen wir den Platz einfach nur Sol), haben wir einen kurzen Halt an der Statue des Stattwappens gemacht. Einem Bären, der an einem Erdbeerbaum "nascht". Nach dem kulturellen Überschuss am Vormittag, war unser Nachmittag also sehr entspannen und schon war Tag Nummer 3 auch vorbei.

Das Wappentier Madrids (aufgenommen an einem späteren, sonnigeren Tag).

Der zweite Tag in Madrid...

stand ganz im Zeichen einer Stadtrundfahrt. Diese Hop-on / Hop-off Busse, die regelmäßig an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei fahren, so dass man jederzeit aussteigen und später wieder einsteigen kann, sind meiner Meinung nach eine nette Möglichkeit, sich einen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Nach der ersten Runde mit dem Bus haben wir am Hauptbahnhof der Stadt halt gemacht. Ja, der Hauptbahnhof gilt als Attraktion - und das nicht nur, weil dort viele Züge abfahren und Sicherheitsschleusen am Eingang zu den Gleisen stehen. Sondern auch, weil man die Bahnhofs-Vorhalle in ein kleines Gewächshaus umgewandelt hat:

 Erster Blick in die Bahnhofshalle...

... mit Palmen...

 ... und Schildkröten!

Am Bahnhof haben wir uns gleich mal informiert, wie es mit Tagesausflügen ins nahegelegene Toledo (Weltkulturerbe) aussieht. Anschließend haben wir uns den nächsten Bus geschnappt und sind wieder näher ins Zentrum gefahren, in die Nähe des Plaza Colon mit dem Kolumbusdenkmal. Dort haben wir Mittag gegessen und ein paar der seltenen Sonnenmomente am Kolumbusdenkmal genossen. In der Nähe des Plaza Colon befindet sich das Wachsfigurenkabinett Madrids, in dem vor allem die Geschichte Spaniens und die Mitglieder der spanischen Königsfamilie ausgestellt wurden. Aber natürlich gab es auch einige Räume mit den Größen der Literatur-, Musik- und Filmbranche.

Das Kolumbusdenkmal.

Nach dem Wachsfigurenkabinett haben wir noch eine Tour mit der zweiten Buslinie, welche die Außenbereiche Madrids abdeckt, unternommen und den Abend mit einem Spaziergang durchs nächtliche Madrid zurück zum Hotel ausklingen lassen. Hier noch ein paar bildliche Eindrücke von den Stadtrundfahrten:

 In Madrid stehen viele schöne, große, alte Bauwerke wie dieses :).
 Außerdem beherbergt die Stadt Unmengen an Kirchen und Klöstern.

 Ein Obstladen auf unserem Weg vom Plaza Colon zur nächsten Bushaltestelle.

Ein kurzer Einblick ins nächtliche Madrid.

Samstag, 5. Mai 2012

Ein Rummel in Turku...

... befindet sich nun schon seit 2 Wochen in der Nähe meiner Arbeit - und ich habe es bis gestern Abend nicht gewusst. Karussells, Riesenrad und Autoscooter in Turku hatte ich wirklich nicht erwartet. Umso mehr hat es mich gefreut, als Lou gestern nach dem Babysitten davon erzählt hat und ich gefragt wurde, ob ich nicht mitkommen will. Meinen heutigen Nachmittag habe ich also mit Fabiana, ihrer Tochter und einer Kindergartenfreundin der Tochter auf dem Jahrmarkt verbracht. Leider konnten wir die beiden Kinder nicht zu allen Fahrgeschäften überreden, aber Autoscooter und alle sich am Boden drehenden Fahrgeschäfte waren ein guter Kompromiss für uns alle :). Nach fünf schönen Stunden auf dem Rummel haben wir noch eine Pizza bei Fabiana und Lou zuhause gegessen, bevor die Kleine ins Bett musste. Heute habe ich mich auch etwas früher auf den Weg nach Hause gemacht, schließlich müssen auch wir Erwachsenen gelegentlich schlafen. Und die Hausarbeit, Wäsche waschen u.ä., erledigt sich ja leider auch nicht von allein...

Der Reisebericht aus Madrid, Tag 1...

... kommt heute etwas verspätet. Ich hatte ihn ja eigentlich für gestern angekündigt, bin dann aber dann deutlich später nach Hause gekommen, als geplant. Ich hatte einer Freundin als Babysitter ausgeholfen, da ihr Freund zur Zeit auf Geschäftsreise ist und sie selbst am Abend noch zu einem Seminar musste. Also habe ich ihre 6-jährige Tochter, Lou, für 2 Stunden beaufsichtigt. Nach Plan wäre ich somit gegen 9 Zuhause gewesen, aber Lou wollte mich nicht mehr gehen lassen und als sie dann im Bett war, habe ich mich noch eine ganze Weile mit meiner Freundin unterhalten und war dann um halb 3 zu müde, um noch viel zu schreiben. Aber nun zurück zum Urlaub...

Am ersten Tag ging es nach dem Frühstück zum Palast - Palazzo Real - in dem mehrere Museen untergebracht sind - vom Rüstungsmuseum über eine palasteigene Bücherrei bis hin zum Pharmazie-Museum ist alles vertreten. Und vom Palast-Balkon bietet sich ein schöner Ausblick auf die hügelige Landschaft um Madrid. Leider hat der Nieselregen uns die Aussicht etwas vermiest:

 Der Palast von der Seite...

und von vorne. Wie gesagt, der Regen hat uns ein wenig die Aussicht vermiest. Nicht nur auf den Palast...

sondern auch vom Balkon des Palastes.

Nachdem wir alle Museen des Palastes besucht hatten, ging es zur Kathedrale neben dem Palast. Dort konnte man zur Kuppel hinauf und einen eigentlich schönen Ausblick über die Stadt bekommen. Aber auch hier wollte das Wetter nicht so recht mitspielen... Nach diesem Kultur-Vormittag und ein paar Tapas zum Mittagessen haben wir uns dann ein wenig die Innenstadt angeschaut und sind eine Weile am Plaza Mayor hängen geblieben, einem großen Platz in der Mitte der Altstadt. Dort gab es neben den Üblichen Straßenkünstlern - lebende Statuen, Menschen in Sesamstraßen-Kostümen und Straßenmusiker - auch einen Seifenblasen-Blaser, dem man gern ein paar Minuten zugesehen hat. Nach dem Stadtbummel war ich um die Erkenntnis reicher, dass Madrid erstaunlich klein ist. Zumindest innerhalb der Altstadt kann man in wenigen Minuten von jeder größeren Attaktion zur Nächsten laufen. Blieb für die nächsten Tage nur noch zu hoffen, dass sich die Sonne etwas öfter raus traut...

 Park und alte Gebäude - auf dem Weg vom Palast zum Plaza Mayor.

Der Seifenblasen-Bläser auf dem Plaza Mayor.

Noch ein kurzer Eindruck vom Stadtbummel.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Nun hat mich Finnland wieder...

... nach meiner Woche Stadturlaub in Madrid. Natürlich habe ich viele Fotos mit im Gepäck, aber ich verschone euch damit noch einen Tag. Denn heute kann ich dem Ruf meines Bettes nicht mehr lange genug widerstehen, um euch von der Reise zu berichten. Ich bin heute Nacht mit dem Nachtbus vom Flughafen in Helsinki nach Turku gefahren und habe noch im Bus meine Präsentation für den "Wissenschaftliche Präsentationen"-Kurs fertig gebastelt. Dank des Kurses war heute auch nicht an Ausschlafen zu denken. Also geht es heute früh ins Bett und morgen kommt dann ein ausführlicher Reisebericht mit Bildern. Eventuell teile ich den Text auch wieder in lesbarere Häppchen auf, und erzähle euch jeden Abend von einem Urlaubstag... Ich schlafe mal eine Nacht darüber ;-).

Dienstag, 24. April 2012

Alles fertig für die Reise...

... gepackt, den Computer mit den wichtigsten Dateien für die nächste Präsentation gefüttert und den Lesestoff für die Flüge ausgewählt. Der Urlaub kann kommen! Wäre da nur nicht die Sache mit der nächsten Präsentation. Denn das Problem, die anstehenden Arbeiten vor Ende der Frist fertig zu stellen, besteht bei mir ja leider immer noch. Direkt am Morgen nach meiner Rückkehr steht die nächste Präsentation an und obwohl ich heute damit beginnen wollte, habe ich auf Arbeit keine Zeit dafür gefunden. Zuhause angekommen wollte ich erst einmal zusammenpacken und nun wäre es schon fast Schlafenszeit - morgen geht es ja früh raus... Also werde ich mich hoffentlich abends im Hotel motivieren können, jeden Tag ein bisschen was an meiner Präsentation zu basteln. Und dann bleibt mir ja noch der Aufenthalt im Flughafen vor dem ersten Flug und beim Umsteigen ins zweite Flugzeug. Und für Urlaubsgefühle wird auch noch genug Zeit sein :).

Da ich nicht weiß, wie gut die Internetanbindung sein wird, wünsche ich euch erst einmal eine schöne Woche! Vielleicht schaffe ich es, mich zwischendurch mal kurz zu melden, einen ausführlicheren Reisebericht gibt es dann wie immer nach der Rückkehr.

Frühjahrsputz im Labor...

... steht die nächsten Wochen an. Ich musste etwas schmunzeln, als die Idee vorgestellt wurde. Für jedes Labor wurde eine kleine Gruppe von uns ausgewählt, die im Laufe des nächsten Monats das jeweilige Labor reinigen und alte Chemikalien aussortieren. Denn für die meisten Labore bedeutet das nicht wirklich viel Arbeit. Entweder wird all das Material so oft verwendet, dass es keine alten Chemikalien gibt - oder die Person, die hauptsächlich in diesem Raum arbeitet, achtet das ganze Jahr auf Sauberkeit... Letzteres ist auch in dem Labor der Fall, für das ich eingeteilt wurde. Dennoch werde ich nach meinem Urlaub mal gemeinsam mit den anderen Kollegen, die für das Labor eingeteilt wurden nach alten Reagenzien im Kühlschrank suchen. Aber bisher fiel mir dort nichts Altes, Abgelaufenes oder Ungenutztes auf, und ich bin fast täglich in diesem Raum.

Ich habe es ja im letzten Satz schon erwähnt, bei mir steht ein kurzer Urlaub an :-). Am Mittwoch geht es nach Helsinki und von dort weiter nach Madrid, wo ich mit meinen Eltern eine Woche lang die spanische Hauptstadt besichtigen werde. Und natürlich etwas Sonnenlicht tanke - der finnische Sommer lässt nämlich nach dem schönen gestrigen Tag schon wieder auf sich warten. Denn heute war von dem Frühlingswetter leider dank all der Regenwolken nichts mehr zu sehen.

Sonntag, 22. April 2012

Geocachen mit Couchsurfern...

... ist doch eine schöne Möglichkeit, den ersten warmen Frühlingstag zu nutzen. Dass Couchsurfer Leute sind, die das Couchsurfing.com-Netzwerk nutzen, muss ich wohl hier nicht mehr erklären. Aber Geocaching dürfte für einige von euch doch noch etwas Unbekanntes sein. Geocaching ist eine Art elektronische Schnitzeljagd - also eine Schatzsuche, die ein GPS-Empfänger als elektronisches Hilfsmittel benötigt. Irgendein netter Mensch versteckt eine kleine Box und gibt die Koordinaten des Verstecks weiter. Vor Ort nach dem Schatz/Cache suchen muss man dann aber immer noch ohne Hilfsmittel. Bisher waren meine Versuche beim Geocachen mit Freunden in Deutschland oder auch hier mal als Alleingang immer sehr erfolglos :(. Aber heute ging es mit 4 anderen Suchern auf eine der Inseln vor Turku: Ruissalo! Und zu fünft sah unsere Ausbeute an gefundenen Caches auch wirklich gut aus. Wir haben 4 von 4 vorab geplanten Caches gefunden, einen weiteren Cache auf dem Weg eingesammelt und alle notwendigen Hinweise für einen weiteren Geocache zusammengetragen - denn für manche Caches werden nicht Koordinaten weitergegeben, sondern Hinweise, mit denen man dann erst einmal die Koordinaten errätseln muss. Allerdings stimmte mit unserer Berechnung auf der Insel etwas nicht, unser Ziel wäre in Schweden gewesen... Mal sehen, ob uns noch auffällt, wo das Problem bei der Berechnung lag und wie wir auf die richtigen Koordinaten kommen. Dann können wir diesen Schatz auch noch bergen. 


Das Schöne am Geocachen ist, dass man nicht sinnlos durch die Gegend läuft, sondern ein Ziel vor Augen hat. Für viele Caches gibt es eine detailliertere Beschreibung, die noch einige Hintergrund-Informationen zu dem Platz geben, an dem der Cache versteckt ist - manchmal kann man dadurch dann noch neues über die Gegend lernen, in der man sich gerade aufhält. Mir hat der Tag heute auf jeden Fall viel Spaß gemacht. Wir haben das super Wetter mit 15°C im Schatten und gefühlten 25° in der Sonne bei einer kleinen Wanderung am Meer genießen können. Und nebenbei haben wir noch ein paar Schätze gefunden und neue Ecken auf der Insel kennengelernt. Hier mal ein paar Eindrücke, wo uns unsere Schnitzeljagd so hingeführt hat:
 Los ging es am Strand von Hirvensalo, hier in der Nähe lagen Chace Nr. 1 und 2. Unser Weg verlief eigentlich die gesamte Zeit entlang der Küste.

 Kurz vor dem dritten Cache bot sich uns dieser nette Ausblick :).

 Auf dem Weg zu Chace Nr. 4. Dieser Steg hat seine besten Zeiten wohl schon hinter sich.

Nicht nur wir Menschen haben diesen schönen Frühlingstag zum Sonne Tanken genutzt. Auch die Ringelnatter dachte sich, es sei eine gute Idee, ein paar Sonnenstrahlen abzubekommen.

Die Bilder von meinem Nach-Hause-Weg...

... gibt es nun einen Tag später, als versprochen. Die letzte Woche war einfach ein bisschen zu arbeitslastig. Abends fielen mir immer sehr schnell die Augen zu, so dass ich nicht wirklich viel zum Blog schreiben kam. Aber damit habe ich wenigstens ein paar Stunden für meinen kommenden Urlaub angesammelt. Gestern Abend habe ich dann noch spontan Linnea und Mikael besucht - nach der Woche hatte ich einfach das Bedürfnis, mal wieder Leute zu treffen, die ich nicht von der Arbeit kenne :). Irgendwie haben wir uns dann verquatscht und ich war letztendlich gegen 3 Uhr nachts Zuhause. Heute habe ich nochmal einen kleinen Spaziergang gemacht um das Frühlingswetter zu genießen und schon mit meiner nächsten Präsentation für den Wissenschaftliche Präsentationen-Kurs angefangen.

Also hier nun die Fotos vom Donnerstag:

 Ein Denkmal am Dom zu Turku.





Der Dom zu Turku / die Kathedrale von Turku

Diese Statue steht im kleinen Park neben dem Dom zu Turku. 

Dieses Metall-Kunstwerk findet sich neben der Philharmonie in der Nähe meiner Wohnung.

Die Philharmonie.