... liegt zwar schon eine Weile zurück - und auch die Feierlichkeiten dazu sind nun schon einige Tage vorbei - aber ein kurzer Bericht zur estnischen Unabhängigkeitsparty wollte ich doch noch schreiben. Mir fehlt im Moment nur Abends meist die Zeit, ich bin entweder bis spät am Abend im Büro oder ich verbringe den Abend noch mit Kollegen und/oder Freunden... Aber ich versuche, das nächste mal nicht wieder erst 11 Tage nach dem eigentlichen Ereignis einen Beitrag zu schreiben.
Eigentlich feiert man in Estland am 24. Februar den Unabhängigkeitstag, doch dieses Datum fiel dieses Jahr auf einen Sonntag, so dass meine estnische Kollegin und ein paar ihrer Freunde die Feierlichkeiten auf Samstag Abend vorverlegt haben, mit dem Ziel, dass die Feier am eigentlichen Unabhängigkeitstag enden konnte und wir uns tagsüber am Sonntag noch erholen konnten, bevor wir am Montag wieder arbeiten mussten.
Zur Begrüßung gab es ganz nach estnischer Tradition einen Wodka und einen Toast auf die Unabhängigkeit Estlands - natürlich auf estnisch: Terviseks! Nach dem Begrüßungsdrink nahm der Abend mit estnischen Snacks, Kartoffelsalat und Würstchen, estnischer Musik und vielen lustigen Gesprächen seinen Lauf. Um Mitternacht wurde dann noch einmal angestoßen und anschließend haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht, um dort in einem Nachtclub weiter zu feiern. Irgendwann in der Nacht wurde uns der Musikgeschmack des DJs doch etwas zu skuril, so dass die meisten von uns wieder zum Studentenwohnheim gegangen sind. Dort haben wir dann noch eine Weile zusammen gesessen, Musik gehört und unser Wissen über Estland mit einem Quiz erweitert.
Ein Teil der estnischen Spezialitäten. Mit selbstgemalten Fähnchen :).
In den letzten Tagen hat der finnische Winter noch einmal gut nachgelegt mit Neuschnee. Überall ist es weiß und winterlich. So winterlich, dass sich sogar ein Schneemann vor das Gebäude des Medizin-Fachbereichs getraut hat. Ich muss zugeben, unser kleiner Schneehaufen für Olivers Geburtstag vor einigen Wochen kann mit diesem Schneemann leider nicht mithalten.
Ein Schneemann vor der Uni... ist es dann ein Schneestudent?!


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